• Vorlesen
  • A A A

PKV-Regionalatlas

 

In der gesundheitspolitischen Debatte werden medizinische Versorgungsengpässe auf dem Land häufig mit dem dualen System aus Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung in einen Zusammenhang gebracht. Ärzte – so die (politische) These – würden sich weniger in ländlichen Regionen niederlassen, weil es dort keine oder nur wenige Privatversicherte gäbe. Die für die Privatversicherten gültige Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) würde vermeintlich falsche Anreize setzen, sich nicht auf dem Land niederzulassen.

Die PKV-Regionalatlanten vom PKV-Verband zeigen, dass die beschriebene „gefühlte Wirklichkeit“ und die damit verbundene Kritik am dualen Versicherungssystem an der Realität vorbeigehen. Jeder PKV-Regionalatlas quantifiziert die Bedeutung der Privatversicherten für die medizinische Versorgung unter besonderer Berücksichtigung ländlicher Regionen.

 
 

Privatpatienten sind nicht für Versorgungsmängel auf dem Land verantwortlich. Vielmehr tragen die Privatversicherten gerade auch in ländlichen Regionen überproportional zum Einkommen und damit zum Fortbestand der Arztpraxen bei. Das zeigen die Daten aus dem neuen PKV-Regionalatlas Bayern.

 
 

Die Ergebnisse des PKV-Regionalatlas Saarland wiederlegen von manchen Politikern und Gegnern der PKV vertretene These, dass Privatpatienten für die Ungleichverteilung von Ärzten zwischen Stadt und Land verantwortlich sind.

 

Mehr zum Thema

 

Ärztemangel auf dem Land – wieso, weshalb, warum?

© iStock @Farknot_Architect

 

In Deutschland fehlen 10.000 Ärzte – und das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn bis zum Jahr 2030 wird die Hälfte aller Hausärzte in Rente gehen. Der Ärztemangel sorgt für Gesprächsstoff. Dr. Frank Schulze Ehring, Autor des PKV-Regionalatlas, erläutert die Gründe.

 

„Geld ist nicht das entscheidende Kriterium, ob Ärzte aufs Land gehen“

© bvmd

 

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) spricht sich deutlich gegen die sogenannte Landarztquote aus. Im Interview mit pkv.de erläutert der bvmd-Präsident Peter Jan Chabiera, worauf es vielmehr ankommen sollte – und welche Faktoren die Entscheidung der Ärzte wirklich beeinflussen.

 

Keine Lust aufs Landleben? Warum Ärzte lieber in der Stadt arbeiten

Keine Ärzte auf dem Land

© istock: @sergeyIT

 

Immer öfter droht Landarztpraxen die Schließung, weil Ärzte, die in den Ruhestand gehen, keinen Nachfolger finden. Die eigene Praxis auf dem Land scheint für viele Ärzte keine attraktive Vorstellung mehr zu sein. Wer daran etwas ändern möchte, muss die Frage beantworten, warum sich der ärztliche Nachwuchs lieber für die Stadt entscheidet.

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten und um Nutzerverhalten und Marketingmaßnahmen in pseudonymer Form zu analysieren. Indem Sie fortfahren, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies und stimmen den Webanalyse-Maßnahmen zu. Ihr Einverständnis können Sie jederzeit widerrufen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Erweiterte Einstellungen