Prävention als Schlüssel:
So wichtig eine gute Therapie ist – entscheidend bleibt, Diabetes möglichst zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. Deshalb fördert die PKV Prävention auf mehreren Ebenen: Viele Unternehmen unterstützen Gesundheits-Check-ups und Programme zu Bewegung, Ernährung und Lebensstiländerung, um Risikofaktoren rechtzeitig entgegenzuwirken.
Eine große Herausforderung ist dabei die Gesundheitskompetenz: Laut einer Studie der Technischen Universität München (TUM) haben rund 75 Prozent der Erwachsenen erhebliche Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen richtig zu verstehen und anzuwenden. Umso wichtiger ist es, Wissen niedrigschwellig und praxisnah zu vermitteln. Hier setzt die von der PKV ins Leben gerufene Stiftung Gesundheitswissen an. Auch zum Thema Diabetes bietet sie umfassende Informationen an.
Gesundheitsförderung betrifft aber nicht nur das Individuum, sondern auch das Umfeld. Schulen, Kommunen und Betriebe können so gestaltet werden, dass sie zu einem gesünderen Lebensstil anregen, etwa durch mehr Bewegung im Alltag. Genau hier setzt die PKV mit ihrem Präventionsengagement in Lebenswelten an. Denn Aufklärung, Prävention und die Stärkung von Gesundheitskompetenz sind entscheidend, um die Zahl chronischer Erkrankungen zu verringern und Kosten langfristig zu stabilisieren.
Ein Beispiel hierfür ist der „Impulsgeber Bewegungsförderung“, den der PKV-Verband gemeinsam mit dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) umsetzt. Das Programm unterstützt mit einem digitalen Tool Kommunen dabei, ein bewegungsfreundliches Umfeld zu schaffen – mit Informationen und Materialien, Fragebögen und einem Auswertungsservice für die Ist-Analyse. Bis Ende 2029 investieren beide Partner gemeinsam vier Millionen Euro in die Ausweitung und Weiterentwicklung des kostenlosen Tools.