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Pflegetagegeld- und Pflegekostenversicherung

Großvater mit Tochter und Enkel auf dem Sofa
 

Zur Absicherung des Pflegerisikos bieten die privaten Krankenversicherungsunternehmen zwei Arten von von Pflegezusatzversicherungen an:

1. Pflegetagegeldversicherung: Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Art der Pflegezusatzversicherung und wird von vielen privaten Krankenversicherungsunternehmen angeboten. Der Versicherte erhält im Pflegefall ein Tagegeld, das ihm zur freien Verfügung steht. Wofür er das Geld verwendet, entscheidet er selbst.

Seit 2013 gibt es die Pflegetagegeldversicherung auch als staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung (PDF-Dokument, 52.8 KB). Diese bietet Versicherungsschutz für jeden Erwachsenen, der noch nicht pflegebedürftig ist. Bis zu 33 Prozent des Beitrags zahlt der Staat als Zuschuss zum Beitrag.

2. Pflegekostenversicherung: Die Pflegekostenversicherung erstattet tatsächlich entstandene Kosten der Pflegebedürftigkeit. Grundsätzlich gibt es zwei Ausgestaltungen der Kostenerstattung:

a) Die Leistung der Pflegepflichtversicherung wird als Ausgangspunkt genommen. Je nach Tarif werden dann noch mal 20, 30 bis zu 200 Prozent dieses Betrages von der Zusatzversicherung ausgezahlt.

b) Die Zusatzversicherung erstattet einen Betrag, der zusammen mit der Leistung der Pflichtversicherung einen bestimmten Prozentsatz der tatsächlichen Kosten abdeckt. Oder die Zusatzversicherung erstattet die Restkosten (unter Berücksichtigung der Pflegepflichtversicherung) bis zu einem festgelegten Maximalbetrag.