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Pflegezusatzversicherung

Hände einer alten Frau und ihrer jungen Pflegerin
 

Unsere Lebenserwartung steigt stetig und mit ihr die Wahrscheinlichkeit im Alter auf Pflege angewiesen zu sein. Nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums bezogen im Jahr 2012 bereits 2,5 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung. Mit der Pflegebedürftigkeit geht aber auch die Gefahr einer finanziellen Überforderung einher: Fast jeder fünfte Betroffene ist nicht in der Lage, für seine Pflegekosten alleine aufzukommen. Mit der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung steuert die Politik jetzt entgegen – für mehr Vorsorge und Generationengerechtigkeit.

 

Welche Pflegezusatzversicherung passt zu mir?

Viele Menschen wissen nicht, dass ihre Pflegepflichtversicherung als eine Art Teilkaskoversicherung nur einen bestimmten Anteil der Pflegekosten übernimmt. Für den Pflegebedürftigen bleibt ein Eigenanteil, der bei stationärer Pflege schnell über 1.500 Euro im Monat betragen kann. Wer Ehepartner und Kinder vor finanziellen Belastungen im Pflegefall schützen möchte, kann nach individuellen Bedürfnissen privat vorsorgen – mit einer privaten Pflegezusatzversicherung.

Mehr über die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten erfahren Sie hier.

 

Die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung
(„Pflege-Bahr“)

Seit dem 1. Januar 2013 fördert der Staat die private Pflegevorsorge von Bürgerinnen und Bürger mit der staatlich geförderten, ergänzenden Pflegeversicherung (GEPV). Bei dieser Pflegezusatzversicherung – auch bekannt als „Pflege-Bahr“ – handelt es sich um eine Pflegetagegeldversicherung. Die gesetzlichen Vorgaben geben allen Bürgern einen Rechtanspruch auf das neue Produkt. Dank unbürokratischer Rahmenbedingungen ist der Zugang dazu zu besonders günstigen Bedingungen möglich.

Der Einstieg in die kapitalgedeckte Pflegevorosrge ist ein wichtiger Baustein zur Entlastung zukünftiger Generationen. Denn angesichts des steigenden finanziellen Bedarfs und der sinkenden Zahl von Beitragszahlern braucht unsere Gesellschaft mehr Demografievorsorge, damit die Pflegeversicherung auf lange Sicht leistungsfähig bleibt. Daher ist die Einführung der staatlich geförderten ergänzenden Pflegeversicherung ein wichtiger Schritt, der es vielen Menschen erleichtern wird, sich besser gegen eine drohende Verarmung im Pflegefall zu schützen.

 

Weiterführende Informationen

Warum die gesetzliche Pflegepflichtversicherung im Fall der Pflegebedürftigkeit häufig nicht ausreicht und welche Finanzierungslücken drohen, erfahren Sie in unseren weiterführenden Informationen zur staatlich geförderten ergänzenden Pflegeversicherung.

 

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