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Welche Besonderheiten gelten für Beamte?

Als Beamter erhalten Sie keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung. Vielmehr gewährt Ihr Dienstherr Ihnen im Krankheitsfall Beihilfe: Er erstattet in einem bestimmten Umfang die Krankheitskosten, die Ihnen oder Ihren Angehörigen entstehen.

Für den Teil der Krankheitskosten, der nicht von der Beihilfe gedeckt ist, gilt die Pflicht zur Versicherung. Einen passgenauen, beihilfekonformen Tarif können Sie bei einem privaten Krankenversicherer abschließen. Wünschen Sie darüber hinausgehende Zusatzleistungen, können Sie einen Beihilfeergänzungstarif abschließen.

Kann ich mich mit Vorerkrankungen oder Behinderungen in der PKV versichern?

Die privaten Krankenversicherer bieten Beamtenanfängern, gesetzlich versicherten Beamten und deren Angehörigen einen erleichterten Zugang zur PKV an, wenn sie sich sonst aufgrund von Vorerkrankungen oder Behinderungen nicht oder nur zu ungünstigen Bedingungen privat versichern könnten.

Merkblatt

Wer neu verbeamtet wird und sich privat versichern möchte, hat zudem wie auch seine Angehörigen das Recht auf Aufnahme in den Basistarif.


Was gilt, wenn ich als Beamter in der GKV versichert bin?

Der GKV-Schutz kann nicht an die Beihilfe angepasst werden, so dass die GKV die Krankheitskosten für Beamte wie für ihre übrigen Versicherten in vollem Umfang trägt. Werden Sie verbeamtet und bleiben gesetzlich versichert, müssen Sie deshalb den kompletten GKV-Beitrag zahlen. Ihr Dienstherr gewährt Ihnen dann nur den Vorschriften entsprechende Beihilfen für Leistungen, die nicht im gesetzlichen Versicherungsschutz enthalten sind (beispielsweise Brillengläser).