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Was muss ich als Selbstständiger in der PKV bedenken?

Als Selbstständiger tragen Sie sowohl in der PKV als auch in der GKV Ihren kompletten Beitrag selbst. Zuschüsse erhalten Sie nicht. Den privaten Versicherungsschutz können Sie entsprechend Ihren Anforderungen und Wünschen vereinbaren und dabei auch Einfluss auf die Beitragshöhe nehmen.

Der Beitrag von Selbstständigen in der GKV bemisst sich nach Ihrer gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Sie müssen allerdings monatlich mindestens 312,38 Euro (2017) für Krankenversicherung und Krankentagegeldversicherung zahlen.

Da Selbstständige im Krankheitsfall oft kein Einkommen mehr haben, ist eine Krankentagegeldversicherung für sie besonders wichtig. Mit einem Tagegeld, das schon ab dem 4. Krankheitstag vereinbart werden kann, sichern Sie Ihren Lebensunterhalt auch bei Verdienstausfall.

Selbstständig und Arbeitnehmer

Sind Sie neben Ihrer Selbstständigkeit zusätzlich noch als Arbeitnehmer beschäftigt, sollten Sie beachten, dass dies Einfluss auf Ihren Versicherungsstatus haben kann.

Dabei sind zwei Faktoren entscheidend: der Zeitaufwand und das Einkommen. Überwiegen die beiden Faktoren bei der Selbstständigkeit, gelten Sie als hauptberuflich Selbstständiger und sind deshalb versicherungsfrei.

Sind Zeitaufwand und Einkommen allerdings beim Angestelltenverhältnis größer, ist allein das Einkommen aus diesem Arbeitsverhältnis relevant. Wenn es unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, besteht Versicherungspflicht in der GKV. Das Einkommen aus der Selbstständigkeit ist dabei nicht von Bedeutung.

Ist der Zeitaufwand für die eine Tätigkeit größer, während das Einkommen bei der anderen Tätigkeit höher ist, so ist die Zuordnung schwieriger. In diesem Fall sollten Sie sich für eine Einzelfallbetrachtung an Ihre Krankenkasse wenden. Diese prüft dann Ihren Status.