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Die Beitragsrückerstattung in der PKV

Hat der Versicherte einen Tarif mit Beitragsrückerstattung gewählt, kann er einen Teil seiner Beiträge vom Versicherer zurückerhalten. Voraussetzung ist, dass er ein Jahr lang keine Versicherungsleistungen in Anspruch nimmt. Das Versicherungsunternehmen spart Verwaltungsaufwand und gibt diesen Vorteil weiter. Häufig steigt die Beitragsrückerstattung, je länger die Leistungsfreiheit dauert. Nach drei Jahren können es beispielsweise vier bis sechs Monatsbeiträge sein. Die Höhe der Beitragsrückerstattung ist vertraglich festgelegt und gilt für den jeweiligen Tarif. Die Versicherung kann also für eine Zahnbehandlung aus einem Zahntarif leisten und dennoch für den eigenständigen ambulanten Tarif Beiträge zurückerstatten, wenn der Versicherte dort keine Leistungen in Anspruch genommen hat. Darüber hinaus bieten viele Versicherer eine Beitragsrückerstattung an, wenn der Versicherte nur ein oder zwei Mal im Jahr Rechnungen einreicht. Leitet der Versicherte gar keine Rechnungen weiter, erhält er diese Beitragsrückerstattung zusätzlich zu der für Leistungsfreiheit.