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Kooperation mit Anna-Freud-Schule

Schüler mit Behinderungen der Anna-Freud-Schule können sich am Kölner Hauptsitz des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) gezielt auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbereiten. Im Jahr 2009 wurden mit einer Partnerschaftsvereinbarung die Weichen für eine intensive Zusammenarbeit gestellt.

Der PKV-Verband bietet den Schülern dafür in einem differenzierten Programm unter anderem ein mindestens dreiwöchiges Praktikum sowie ein intensives Bewerbungstraining an. Zudem wird die Schule aktiv eingebunden und direkt auf freie Ausbildungsplätze im Verband hingewiesen. Nach jeweils einem Jahr diskutieren Verbands-Mitarbeiter und Vertreter der Anna-Freud-Schule die gemeinsamen Erfahrungen.

„Die Private Krankenversicherung zeigt damit soziale Verantwortung und konkreten Einsatz für die Zukunftschancen der jungen Generation. Unser Ziel ist, den Jugendlichen erste Praxiserfahrungen für ihren Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen“, kommentiert PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach die Partnerschaft.

Die Anna-Freud-Schule in Köln ist eine Ganztagsschule, der auch ein Internat angeschlossen ist, das von den weiter entfernt wohnenden Schülerinnen und Schülern genutzt wird. Die Schüler, die die Schule mit qualifizierten Schulabschlüssen bis hin zum Abitur verlassen, haben zumeist körperliche Einschränkungen wie Muskel- oder Cerebralerkrankungen. Diese Einschränkungen führen dazu, dass sie für bestimmte Aufgaben spezielle Hilfsmittel wie etwa Spezialtastaturen einsetzen müssen.

Die Schule ist bis heute die einzige weiterführende Schule für Körperbehinderte im Bildungsbereich der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern.