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Deutsche AIDS- Stiftung

Der PKV-Verband unterstützt die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1987. HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen erhalten hier Hilfe in materiellen Notlagen. Die Stiftung ermöglicht zudem betreute Wohnprojekte, die Einrichtung von Treffpunkten und Cafés oder auch Krankenreisen.

Die PKV unterstützt dieses Engagement, denn die Hilfe kommt nicht nur den Betroffenen selbst zugute, sondern auch der Gesellschaft insgesamt.

 

Mit der Förderung durch den PKV-Verband konnte die Deutsche AIDS-Stiftung beispielhaft zuletzt folgende Projekte realisieren:

  • „Black+Male“: Das Essener Projekt richtet sich an schwarzafrikanische Männer, die eine zielgruppenspezifische Sozial- und Gesundheitsberatung erhalten sowie psychosoziale Unterstützung, sich mit dem Thema HIV- und AIDS-Prävention auseinanderzusetzen.
  • „Muttersprachler klären auf“: Einreisende aus verschiedenen Herkunftsländern erhalten direkt bei ihrer Aufnahme in Deutschland Informationen zu AIDS, HIV/STI sowie zum deutschen medizinischen und sozialen Versorgungssystem in ihrer Muttersprache. Die Beratungsstelle Mittelfranken kooperiert hierzu mit der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung Zirndorf.
  • „Osteuropa im Fokus“: Viele ehemalige Tschetschenien-Kämpfer haben Heroin als Beruhigungsmittel genutzt und sich dabei mit HIV infiziert. Die Berliner Mitarbeiter kümmern sich darum, die nach Deutschland eingereisten Flüchtlinge aus Kriminalität und Illegalität zu führen – häufig ist die ganze Familie betroffen.
  • „Subsahara-Projekt“: Menschen aus Subsahara sind überdurchschnittlich häufig HIV-infiziert, das Thema ist aber tabuisiert. Auch wissen sie, wenn sie nach Deutschland kommen, nur wenig über unser Gesundheitssystem. Vor-Ort-Beratung und Multiplikatorenschulungen helfen in Düsseldorf, das Thema zu enttabuisieren, die Übertragungsraten zu mindern und Bedürftigen Hilfsangebote zu vermitteln.