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Patientenberatung

Beratung von Patienten per Telefon
 

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) ermöglicht bereits seit mehreren Jahren das muttersprachliche Angebot der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Mit diesem freiwilligen Engagement sichert die PKV die Entwicklung eines beeindruckenden und in seinem Umfang bisher einmaligen Projektes.

In Deutschland leben über 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das sind gut 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Rund drei Millionen Menschen haben ihre Wurzeln in der Türkei, 2,9 Millionen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Und allein im vergangenen Jahr sind über eine Million Menschen zusätzlich aus dem Nahen Osten und aus dem Maghreb zu uns geflohen.

Neben Deutsch und der muttersprachlichen Beratung in Türkisch und Russisch – am Telefon, per E-Mail, auf der Homepage, regional vor Ort und im UPD-Mobil – bietet die UPD deshalb jetzt auch eine telefonische Beratung auf Arabisch an. Dieses Angebot wird später, je nach Bedarf, ausgebaut und ebenfalls auf verschiedenen Wegen erreichbar sein.

Der PKV-Verband stellt der UPD pro Jahr 630.000 Euro zur Verfügung. Das entspricht im Verhältnis der Höhe der Fördersumme, mit welcher der GKV-Spitzenverband das deutsche Beratungsangebot der UPD zu fördern hat (nach § 65 b Abs. 2 SGB V). Dieser Betrag ist dynamisiert, so dass der PKV-Verband in den kommenden Jahren bis Ende 2022 insgesamt etwa fünf Millionen Euro für die muttersprachliche Beratung bereitstellt.

Der PKV-Verband ist zuversichtlich, dass dieses neue Angebot für die vielen Menschen, die aus dem arabischen Raum und vor allem aus dem Bürgerkriegsland Syrien zu uns fliehen, eine Hilfe zur Selbsthilfe sein kann. Die Private Krankenversicherung trägt gesamtgesellschaftliche Verantwortung und leistet einen ganz konkreten Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in unserer Gesellschaft.