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Einfluss der Niedrigzinsen auf den Pflegebeitrag

Anders als die Soziale Pflegeversicherung (SPV) legt die Private Pflegepflichtversicherung (PPV) als Vorsorge für ihre Versicherten einen großen Anteil der Beiträge auf dem Kapitalmarkt an. Dieses System ist im Gegensatz zur SPV nachhaltig und funktioniert grundsätzlich sehr gut: So gab es in der Pflegeversicherung der Beamten in den vergangenen 20 Jahren überwiegend Beitragssenkungen.

Um die gesetzlich vorgegebenen Leistungen der PPV solide abzusichern, muss die kapitalgedeckte Vor­sorge der Versicherten eine entsprechende Deckungssumme erreichen. Dieser Finanztopf wird aus dem eingezahlten Kapital sowie aus den Beiträgen auch durch die langfristigen Erträge aus Zins und Zinseszins gespeist.

Aufgrund der langjährigen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank fallen diese Zinserträge nun geringer aus als ursprünglich kalkuliert. Die dadurch fehlenden Erträge müssen durch höhere Beiträge ausgeglichen werden. Das ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Beiträge nun mit einem Schlag so deutlich angepasst werden.

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