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Für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform

Ältere Frau trägt Kind

© iStock/shapecharge

 

Noch in diesem Jahr steht eine weitere Reform der Pflegeversicherung auf der politischen Agenda. Viele erhoffen sich weitere Leistungsverbesserungen, vernachlässigen aber, wie diese zukunftssicher finanziert werden sollen. Weitere Beitragssatzerhöhungen oder die Einführung eines Steuerzuschusses sind mit Blick auf den demografischen Wandel nicht nachhaltig, belasten die jüngeren Generationen und schwächen den Wirtschaftsstandort Deutschland.

 

 

Neue Initiative

 

Deswegen haben sich nun mehrere gesellschaftspolitische Akteure zur einer Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflegereform zusammengeschlossen und Leitplanken für eine zukunftssichere Pflege entwickelt.

  • Arbeitgeberverband Pflege
  • Bundesverband der Betreuungsdienste e.V.
  • Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
  • dbb beamtenbund und tarifunion
  • Denkschmiede Gesundheit
  • Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV)
  • Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB)
 

Drei Punkte

Die unterzeichnenden Organisationen sind sich einig, dass dazu folgende Leitplanken unverzichtbar sind: 

  • Die nächste Pflegefinanzreform muss die Auswirkungen auf die Generationengerechtigkeit, die Belastung der Erwerbstätigen und Arbeitgeber mit Sozialabgaben und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes berücksichtigen. Eine nachhaltige Strategie muss viel stärker auf die Pflegevorsorge setzen.
  • Wettbewerb ist ein Instrument der Qualitätssicherung und ein Motor für bedarfsgerechte Angebote. Eine plurale Trägerstruktur ist unabdingbar, um sowohl die Wahlmöglichkeit für die Pflegebedürftigen als auch die Wirtschaftlichkeit der Versorgung sicherzustellen.
  • Der Bedarf an professioneller Pflege wird weiter zunehmen und mit Blick auf die absehbar steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen nur über attraktive Arbeitsbedingungen und Gehälter zu decken sein. Die Lohnfindung muss dabei auch zukünftig regionale Besonderheiten berücksichtigen.
 

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