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Vitalität

Die PKV steht für Wachstum, Beschäftigung, Innovationskraft, eine sichere Finanzierung.

 

Die PKV ist und bleibt eine wachsende Branche.

Die Attraktivität der Privaten Krankenversicherung hält unverändert an: Allein für das Jahr 2015 gibt es netto mehr als 378.200 neue Verträge in der Voll- und Zusatzversicherung. In den vergangenen zehn Jahren nahm die Zahl der Vollversicherten um etwa fünf Prozent von 8,4 auf 8,8 Millionen Versicherte zu. Die Anzahl der Zusatzversicherungen stieg zwischen 2005 und 2015 sogar um 45 Prozent von 17,1 auf 24,8 Millionen Policen. Trotz aller gesetzlichen Hürden bleibt die PKV also eine wachsende Branche – was auch für ihre Kapitalanlagen gilt. Die Demografie-Rücklage der Versicherten wächst kontinuierlich und beläuft sich inzwischen auf über 219 Milliarden Euro.

 

Die PKV ist ein Beschäftigungsmotor.

Fast 50.000 Menschen arbeiten in den Unternehmen der Privaten Krankenversicherung – das entspricht der Bevölkerung einer mittelgroßen Stadt (zum Beispiel Goslar in Niedersachsen). Darüber hinaus leben auch zigtausend Angestellte in Vermittlungsagenturen und freiberufliche Versicherungsvermittler in Deutschland ganz oder anteilig vom Verkauf von PKV-Produkten. Nach einer Studie im Auftrag der Gewerkschaft Verdi und der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung würden insgesamt rund 100.000 Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche durch die Einführung einer Einheitsversicherung vernichtet (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.04.2013).

 

Die Private Krankenversicherung ist attraktiv für alle Kunden.

Es würden sich noch viel mehr Menschen privat versichern, wenn der Gesetzgeber nicht die Einkommenshürden für Arbeitnehmer immer höher gezogen hätte. Das zeigen diverse Umfragen. So belegt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach: Ein Viertel der gesetzlich Versicherten würde gern in die PKV, wenn es das dürfte. Und bei der Kundenzufriedenheit erzielt die PKV regelmäßig Spitzenwerte: Nach der jüngsten Umfrage aus dem Jahr 2015 sind es 96 Prozent. Auch das ist ein deutliches Zeichen für die Attraktivität des PKV-Systems.

 

Immer neue Angebote zeugen von der Innovationskraft der Branche.

Ob Hausarzttarife in der Krankenvollversicherung oder Zusatztarife für Kassenpatienten mit Kostenerstattung: Die PKV bringt jedes Jahr neue, den sich verändernden Bedürfnissen der Kunden entsprechende Produkte auf den Markt. Reformen und Leistungskürzungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung gleicht die Branche zeitnah durch maßgeschneiderte private Zusatzversicherungen aus. Folgerichtig steigen seit Jahren mit der Zahl der Tarife und der Privatversicherten auch die Beitragseinnahmen der Branche an: So nahm die PKV im Jahr 2015 mehr als 36,8 Milliarden Euro ein.

 

Die PKV ist sicher und solide finanziert.

Die Unternehmen der Privaten Krankenversicherung sind schuldenfrei, kommen ohne staatliche Hilfen aus und bilden für ihre Versicherten hohe Sicherheitsreserven. Für die Mehrkosten, die durch das Älterwerden entstehen, haben die Versicherten insgesamt rund 219 Milliarden Euro als Demografie- Rückstellung aufgebaut. Während die Gesetzliche Krankenversicherung jedes Jahr einen Steuerzuschuss in Milliardenhöhe benötigt, zahlt die PKV pflichtgemäß Steuern. Zudem hält die Branche Eigenkapital in Milliardenhöhe bereit, um die ständige Erfüllbarkeit der Verträge zu garantieren. Analysten zufolge hatte sie im Jahr 2015 das Zweieinhalbfache an Eigenmitteln zur Verfügung als verlangt.