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Verantwortung

Die PKV steht für Qualität in der Pflege, Engagement in der Prävention und bei Gemeinschaftsaufgaben.

 

Die PKV findet optimale Lösungen für ihre Versicherten

Mit innovativen Ideen bereichert die Private Krankenversicherung unser Gesundheitswesen. Ein gutes Beispiel ist die mobile Pflegeberatung COMPASS. Jeder Zweite muss damit rechnen, in hohem Alter pflegebedürftig zu werden. Der Beratungsbedarf ist daher groß. Seit 2009 hilft COMPASS als Tochterunternehmen des PKV-Verbands privatversicherten Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bundesweit nach einheitlichen Qualitätsstandards in der konkreten Lebenssituation weiter: Anders als bei den Pflegestützpunkten gesetzlicher Kassen müssen die Betroffenen nicht erst in eine Beratungsstelle kommen, sondern erhalten dort Hilfe, wo sie leben – oft schon im Vorfeld der Pflegebedürftigkeit und stets von qualifizierten Fachkräften. Damit setzt COMPASS neue Maßstäbe für Verbrauchernähe in der Pflege.

 

Die PKV setzt Qualitätsmaßstäbe in der Pflege.

Auch auf wissenschaftlicher Ebene hat sich die PKV den Anspruch gesetzt, die Pflegequalität zu fördern. Aus diesem Grund hat der PKV-Verband Ende 2009 das „Zentrum für Qualität in der Pflege“ (ZQP) gegründet: eine gemeinnützige Stiftung, die sich mit einem neuen, interdisziplinären Ansatz dem Ziel der Weiterentwicklung der Qualitätssicherung verschrieben hat. Seit Herbst 2011 beteiligt sich die Private Krankenversicherung außerdem aktiv an den Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen („Pflege-TÜV“). Gemäß dem Anteil der Privatversicherten in der Bevölkerung begutachtet der Prüfdienst der PKV jährlich etwa jede zehnte Pflegeeinrichtung – eigenständig und auf eigene Kosten. Davor erfolgten diese Prüfungen unter dem Monopol der Medizinischen Dienste der gesetzlichen Kassen. Beispiele wie TÜV und DEKRA zeigen aber, dass mehr Wettbewerb auch bei Qualitätsprüfungen zu besseren Ergebnissen für das Gesamtsystem führt.

 

Die PKV engagiert sich in der Prävention von Aids, Alkoholmissbrauch und Pflegebedürftigkeit.

Jedes Jahr stellt die Private Krankenversicherung mehr als 13,5 Millionen Euro für bundesweite Präventions-Aktivitäten zur Verfügung. Mit jährlich 3,5 Millionen Euro unterstützt der PKV-Verband die Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Deutschen Aids-Stiftung gegen die Verbreitung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Darüber hinaus stellt die PKV der BZgA jährlich sechs Millionen Euro für die Prävention von Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Seit 2014 gehen mittlerweile vier Millionen Euro pro Jahr an die BZgA zur Finanzierung eines weiteren Programms mit dem Ziel der Prävention von Pflegebedürftigkeit und für gesundes Älterwerden. Mit diesem freiwilligen Engagement macht die Private Krankenversicherung deutlich, dass sie ihre gesellschaftliche Verantwortung auch ohne gesetzlichen Zwang erfüllt.

 

Die PKV entwickelt eigene Präventionsideen.

Die Private Krankenversicherung engagiert sich nicht nur als Unterstützer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie versucht auch mit eigenen Ideen, zu einer besseren Gesundheit aller Versicherten in Deutschland beizutragen. So hat die Branche im Jahr 2015 die Stiftung Gesundheitswissen ins Leben gerufen. Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, indikationsbezogene laienverständliche Patienteninformationen auf der Grundlage von systematischen Recherchen des aktuellen Wissensstandes (Leitlinien, evidenzbasierte Medizin etc.) zu erarbeiten. Damit wird die Stiftung eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des nationalen Gesundheitsziels „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patientensouveränität stärken“ spielen.

 

Die PKV engagiert sich freiwillig in weiteren wichtigen Bereichen des Gesundheitswesens.

Der PKV-Verband wirkt freiwillig an der Finanzierung der unabhängigen Patientenberatung in Deutschland (UPD) mit. Mit Hilfe der PKV-Zuwendungen wurde dabei ein neues Projekt ins Leben gerufen: Ratsuchende Patienten mit Migrationshintergrund erhalten ein muttersprachliches Beratungsangebot in Türkisch, Russisch und neuerdings auch Arabisch. Denn wegen mangelnder Kenntnisse der Sprache und des deutschen Gesundheitswesens haben sie oft einen besonders hohen Beratungsbedarf. Auch beim Schutz der Bevölkerung vor unvorhergesehenen Gefahren ist auf die PKV Verlass. So hat sich die Branche beispielsweise frühzeitig freiwillig an der Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe-Epidemie beteiligt.