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Private Krankenversicherung für Studierende

 

Wer studiert, braucht eine Krankenversicherung. Die Einschreibung an der Hochschule löst zunächst Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Erstsemester können sich allerdings auch privat versichern, wenn sie innerhalb von drei Monaten einen Antrag auf Befreiung in der GKV stellen. Gleiches gilt, wenn man mehr als einen Monat nicht immatrikuliert ist (z. B. zwischen Bachelor- und Masterstudium), das 14. Fachsemester überschreitet oder aber mindestens 30 Jahre alt wird.

 

Angebot

Wer sich während seines Studiums für die PKV entscheidet, kann zwischen zahlreichen Angeboten wählen. Von einer günstigen Grundabsicherung bis zu einem optimalen Schutz mit Einbettzimmer im Krankenhaus, umfassender Erstattung bei Heilpraktikerbehandlung etc. ist alles möglich. Der Studierende hat die Wahl zwischen den Normaltarifen sowie speziellen Angeboten für Studierende und Auszubildende der verschiedenen Versicherungsunternehmen.

BAföG-Empfänger erhalten einen Zuschuss zur Krankenversicherung von 71 Euro im Monat und zur Pflegeversicherung von 15 Euro, jedoch nicht mehr als die Hälfte des Beitrags (Stand 2017).

Das ist zu tun:

  1. Versicherungsunternehmen und Tarif auswählen, beantragen und abschließen
  2. Beim Versicherungsunternehmen einen „Nachversicherungsnachweis in der PKV“ anfordern
  3. Nachversicherungsnachweis bei der bisherigen gesetzlichen Krankenkasse einreichen (wenn man immer schon privat versichert war: bei einer gesetzlichen Krankenkasse nach Wahl) und Befreiungsbescheid von der GKV anfordern
  4. Nachversicherungsnachweis und Befreiungsbescheid bei der Hochschule vorlegen

 

 
 

Ob Zähne, Krankenhaus, Pflege oder alternative Heilverfahren: Mit einer Krankenzusatzversicherung kann man eine Vielzahl an Leistungen absichern und mitunter viel Geld sparen.

Denn zum Beispiel Zahnersatz wird von den gesetzlichen Kassen nur zum Teil übernommen, 35 bis 50 Prozent der Kosten muss jeder selbst bezahlen.

Und wie bei allen anderen Krankenversicherungen gilt: Je jünger man bei Vertragsabschluss ist, umso niedriger ist der Beitrag.

 
tauchender kleiner Junge mit Schwimmbrille
 

PKV-Versicherte sind in Europa zeitlich unbegrenzt versichert, mindestens für einen Monat sogar weltweit. Vor einem längeren Auslandsaufenthalt sollte man dennoch klären, ob eine zusätzliche Absicherung sinnvoll ist.

Wer gesetzlich versichert ist, hat ebenfalls innerhalb Europas Versicherungsschutz – aber nur im Umfang des jeweiligen Gastlandes. Wer eine Absicherung wie in Deutschland möchte oder ins außereuropäische Ausland gehen will, benötigt eine Auslandsreisekrankenversicherung.

Wichtig: Eine Auslandsreisekrankenversicherung muss in jedem Fall vor der Abreise aus Deutschland abgeschlossen werden. Wer eine Verlängerung seines Auslandsaufenthaltes erwägt, sollte direkt einen solchen Tarif aussuchen.

 

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