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Pflege: Basis für neues Verfahren in der Qualitätsprüfung und -darstellung gelegt

Mit der Auftragsvergabe zur Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Qualitätsprüfung und -darstellung für die ambulante und stationäre Pflege ist der Startschuss für den zukünftigen Pflege-Tüv gefallen.

Der Qualitätsausschuss Pflege, an dem auch der Verband der Privaten Krankenversicherung beteiligt ist, vergab den Auftrag für den ambulanten Bereich an die Hochschule Osnabrück und das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW). Der Zuschlag für den stationären Sektor ging an das Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitssystem (AQUA-Institut) und ebenfalls an das IPW.

Der bisherige Pflege-Tüv, mit dem Pflegeeinrichtungen bewertet werden, wurde in der Vergangenheit als nicht aussagekräftig genug kritisiert. Das Pflegestärkungsgesetz II sieht daher vor, dass unabhängige Wissenschaftler neue Instrumente und Verfahren dafür entwickeln sollen. Die beauftragten Institute haben signalisiert, dass die ursprünglich vom Gesetzgeber vorgesehenen Fristen dafür nicht ausreichen und haben im Benehmen mit dem Bundesgesundheitsministerium nun einen realistischen Zeitplan entwickelt.