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BGF-Gesundheitsforum feiert Jubiläum

BGF-Gesundheitsforum feiert Jubiläum

Prof. Dr. Andreas H. Grün ist Vorstand im Bund zur Förderung des Gesundheitsmanagements und Veranstalter des BGF-Gesundheitsforums

 

GASTBEITRAG

Zum 15. Mal diskutieren Ende April hochkarätige Experten auf dem BGFGesundheitsforum darüber, wie es gelingen kann, qualitativ hochwertige, wohnortnahe und individuelle Gesundheitsversorgung im Sinne der Menschen auch zukünftig ohne Ausgrenzung zu gewährleisten. Von Prof. Dr. Andreas H. Grün


Bereits zum 15. Mal findet das BGF-Gesundheitsforum (BGF) statt. Ende April 2017 treffen sich wieder mehr als 700 Entscheider und Experten aus dem Gesundheitswesen zum Wissens- und Erfahrungsaustausch in München. Seit 2003 konnten bereits nahezu 10.000 Kongressteilnehmer begrüßt werden. Damit ist das BGF eines der Top-Events der Branche.

Wolfgang Zöller, ehemaliger Patientenbeauftragter der Bundesregierung, ist dem Kongress von Anfang an verbunden und übt die Schirmherrschaft aus. Er sagt: „Dieses Forum bietet die Plattform, um in wertschätzender Atmosphäre die Themen der Zukunft rund um unser Gesundheitswesen diskutieren können.“

Es zeigt sich immer wieder, dass die Gesundheit für viele Menschen an erster Stelle steht. Natürlich möchte jeder möglichst lange gesund bleiben. Es ist den Menschen aber auch ein großes Bedürfnis, zu wissen, wo sie im Bedarfsfall die beste medizinische Versorgung bekommen und wo sie nach einem hoffentlich erfüllten Leben in Würde alt werden können. Es ist daher essentiell, den Menschen Zugang zu den gewünschten und individuell angepassten Leistungen in der richtigen Einrichtung zum richtigen Zeitpunkt in der notwendigen Qualität zu ermöglichen.

Das bedeutet, dass wir uns bei all unseren Aktivitäten, die die verschiedensten Aspekte unseres Gesundheitswesens umfassen, von dem Ziel leiten lassen sollten, dem Menschen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Auf dem Gesundheitsforum werden vor diesem Hintergrund zahlreiche Themenkomplexe diskutiert.

Dazu gehört unter anderem der Punkt Gesundheitscampus: Sowohl die intrasektorale als auch die sektorenübergreifende Vernetzung sind für die medizinisch und therapeutisch qualitativ hochwertige Versorgung essenziell. Ein solches Konzept berücksichtigt für eine zu definierende Versorgungsregion alle akutstationären Einrichtungen sowie die Einbindung der vor- und nachgelagerten Leistungserbringung. Letztere reicht vom niedergelassenen Mediziner über die rehabilitativen Versorger bis hin zu den Pflegeheimen und Einrichtungen für betreutes Wohnen.

Letztlich bedeutet dies die Schaffung eines Gesundheitscampus. Der Leitgedanke ist: „Alles unter einem Dach, aber nicht alles aus einer Hand.“ Hierbei wird eine zentrale Anlaufstelle für die Patienten und ihre Angehörigen entstehen. Alle Patienten betreten dabei diesen Campus, der wie ein Kompetenzzentrum fungiert, durch dieselbe Tür und werden ihrem Bedarf entsprechend durch die gesamte Breite des Gesundheitswesens geleitet. Der Patient erhält eine individuelle Versorgung im Sinne der Patientenorientierung, das heißt eine passgenaue diagnostische und therapeutische Leistung in korrekter Qualität, und zwar am richtigen Ort und zur passenden Zeit.

Weitere zentrale Themen sind unter anderem Prävention, Ländliche Versorgung mit Diagnostik und Medizin, Selbstbestimmung im Alter sowie der gesamte Bereich der Infrastruktur.


Das 15. BGF-Forum findet am 28. und 29. April in München statt. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.bgm.ag. Den Prospekt finden Sie unter www.bgfgesundheitsforum.de.