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PKV publik 1.2017

Beiträge von der Steuer absetzen

Privatversicherte können in der Regel einen großen Teil ihrer Beiträge steuerlich geltend machen. Die Leistungen, die dem Versicherungsniveau in der Gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen, gelten als Vorsorgeaufwendungen und sind als Sonderausgaben steuerlich vollständig absetzbar. Das gilt nicht nur für die eigenen Versicherungsbeiträge, sondern auch für die von Familienmitgliedern. Die jeweilige Krankenversicherung bescheinigt ihren Versicherten jedes Jahr, welcher Teil der Versicherung als so genannte Basisabsicherung gewertet wird, in welcher Höhe die Versicherungsbeiträge also absetzbar sind.

Was wird anerkannt?

Steuermindernd werden nur die Beiträge für Leistungen berücksichtigt, die dem GKV-Niveau entsprechen. Versicherungsleistungen, die über eine Basisabsicherung hinausgehen (z. B. Chefarztbehandlung; Ein- oder Zweibettzimmer), können nicht abgesetzt werden. Die Versicherer schlüsseln die Beiträge klar erkennbar danach auf, welche Versicherungsteile zur Basisabsicherung gehören und welche nicht.

Krankheitskosten im Rahmen eines Selbstbehalts sind nicht absetzbar. Beitragsrückerstattungen verringern im Auszahlungsjahr die absetzbaren Versicherungsbeiträge.

Bei der Steuererklärung muss der gesamte Beitrag angegeben werden – einschließlich des Beitragsteils, den der Arbeitgeber durch Zuschuss finanziert. Wird nur der Eigenanteil angegeben, wird eine geringere Summe steuerlich berücksichtigt.


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