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PKV publik 8.2016

Älterer Mann balanciert über einen Baumstamm und wird dabei von einer älteren Dame unterstützt

Wer rastet, der rostet - Möglichkeiten für mehr Bewegung bieten sich fast überall.

 

11.10.2016

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Neu hinzu kommt nun das „AlltagsTrainingsProgramm (ATP)“. Adressaten dieses Programms sind Über-60-Jährige, die bisher sportlich kaum oder gar nicht aktiv sind. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine neue Wahrnehmung für ihr persönliches Umfeld und ihren Alltag zu vermitteln. Die Leiterin der BZgA, Heidrun Thaiss, erläutert: „Im AlltagsTrainingsProgramm lernen die Teilnehmer, wie sie ihr Zuhause und ihre Umgebung zur Bewegungsförderung nutzen können – sei es durch ArmÜbungen mit Alltagsgegenständen oder durch Muskel- und Gelenktraining beim Hausputz, beim Warten an der Bushaltestelle oder beim Stopp an der Parkbank.“ Bisher gebe es kein vergleichbares Programm zur Bewegungsförderung. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes, ergänzt: „Mit diesem Ansatz stärken wir die Gesundheitsförderung und Prävention in Situationen und an Orten, an denen die Menschen ohnehin viel Zeit verbringen und wichtige soziale Kontakte haben.“

Die Teilnehmer erfahren unmittelbar, wie sie ihre körperlichen Kräfte mit Alltagsbewegungen wiedererlangen können und dass ihre Gleichgewichtsfähigkeit wächst, wenn sie zum Beispiel „wackeligen“ Alltagssituationen nicht ausweichen. Darüber hinaus werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination gezielt trainiert. Ziel ist es, dass die Teilnehmer schon im Verlauf des Kurses einen positiven Effekt in ihrem Alltag spüren. So berichtet zum Beispiel eine Teilnehmerin nach dem Kurs: „Man bewegt sich ganz anders, und ich habe auch das Gefühl, dass ich nach den Wochen im AlltagsTrainingsProgramm beweglicher und aktiver geworden bin.“