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PKV publik 6.2016

13.07.2016

Pflegestärkungsgesetz III beschlossen

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines dritten Pflegestärkungsgesetzes beschlossen, mit dem unter anderem eine bessere Pflegeberatung in den Kommunen erreicht werden soll. Dafür sollen sich Städte und Gemeinden stärker in der Beratung engagieren. Dabei soll zum Beispiel erprobt werden, ob durch eine stärkere Vernetzung der Akteure die Beratung verbessert werden kann. Gleichzeitig erhalten die Kommunen das Recht, an Ort und Stelle zentrale Anlaufstellen für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu gründen.

Bisher gibt es in Deutschland rund 550 Pflegestützpunkte, die auf das Pflege- Weiterentwicklungsgesetz unter der früheren Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zurückgehen. Die Verteilung dieser Stützpunkte in den Bundesländern ist jedoch sehr unterschiedlich.

Ob die Neureglungen nun der richtige Weg sind, um diese Situation zu verbessern, ist zumindest fraglich.

Ein Vorbild ist indes seit Jahren die private Pflegeberatung compass. Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater vor Ort und am Telefon haben im vergangenen Jahr rund 116.000 Gespräche mit Pflegebedürftigen oder Angehörigen geführt. Dabei fanden über 60.000 Gespräche in der Beratung vor Ort statt. Und das Angebot wird ausgebaut: compass verstärkt die Teams vor Ort und in der Telefonberatung. Um insbesondere dem gestiegenen Anrufaufkommen in der Zentrale zu entsprechen und die direkte Annahme stabil zu halten, hat compass 2015 zwei weitere telefonische Beratungsteams am Standort Leipzig etabliert.


www.compass-pflegeberatung.de