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PKV publik 5.2016

08.06.2016

Hohe Nachfrage nach ambulanten Zusatzversicherungen

Die Zahl der ambulanten Zusatzversicherungen ist seit dem Jahr 2005 um über 56 Prozent auf 7,87 Millionen Verträge gestiegen. Das bestätigt den langjährigen Trend zu mehr privater Vorsorge, um den Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzustocken. Im Jahr 2005 hatten erst 5,04 Millionen Menschen einen entsprechenden Zusatzschutz abgeschlossen.

Bei den ambulanten Zusatzversicherungen wird zwischen Ergänzungstarifen und Kostenerstattungstarifen unterschieden. Mit den ambulanten Ergänzungstarifen kann etwa für Sehhilfen, Hörgeräte oder gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen zu ärztlich verordneten Medikamenten ein bestimmter Prozentsatz bis zu einem festgelegten Höchstbetrag abgesichert werden.

Wer in der Gesetzlichen Krankenversicherung als freiwilliges Mitglied versichert ist, kann sich im ambulanten Bereich für einen Kostenerstattungstarif entscheiden. Mit einem solchen Tarif hat der Versicherte gegenüber dem Arzt den Status eines Privatversicherten. Insgesamt stieg die Zahl der Zusatzversicherungen, die von gesetzlich Versicherten abgeschlossen wurden, auf 18.884.300 zum 31. Dezember 2015.