• Vorlesen
  • A A A

PKV publik 5.2016

offener Koffer mit Sonnenbrille, Badelatschen, gestreiftem Handtuch und Sachen
 

08.06.2016

Ab in den Urlaub

Vor einer Auslandsreise sollte man sich rechtzeitig um einen Krankenversicherungsschutz kümmern

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist für viele Urlauber ein Muss. Andernfalls kann es bei Krankheit oder Unfall zu extrem hohen Folgekosten kommen.


Viele Menschen werden die bevorstehenden Sommerferien wieder jenseits der deutschen Grenzen verbringen. Nach Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen führen regelmäßig zwei Drittel aller Reisen ins europäische Ausland oder sogar in noch weiter entfernte Länder. Im Jahr 2015 gab es insgesamt rund 35 Millionen Auslandsreisen – im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor ein Spitzenwert.

Zu einer sorgenfreien Reise gehört aber immer eine Auslandsreisekrankenversicherung, um die man sich rechtzeitig kümmern sollte. Das gilt sowohl für gesetzlich Versicherte als auch für Privatversicherte. Denn ohne eine entsprechende Absicherung können Urlauber – etwa nach einem Unfall – auf extrem hohen Folgekosten sitzen bleiben.

Zum Beispiel dann, wenn eine Bergung notwendig wird. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt zwar je nach Urlaubsland auch die Kosten der medizinischen Behandlung nach Sportunfällen. Bergungskosten zählen in der Regel aber nicht dazu. Auch für viele Privatversicherte lohnt sich der Abschluss einer zusätzlichen Auslandsreise- Krankenversicherung: Während manche Versicherer die Kosten für Bergung und Rettung im In- und Ausland übernehmen, sehen andere Tarife keinen solchen Rundumschutz vor.

Je nach Tarifbedingungen leisten manche Tarife außerdem nur dann für Bergungskosten, wenn diese medizinisch notwendig sind, das heißt wenn die Schwere des Unfalls eine Bergung und einen schnellen Transport erforderlich macht. Das gilt aber nicht für Fälle, in denen der Hauptgrund für die Bergung nicht die Schwere der Verletzung, sondern die Unwegsamkeit des Geländes ist. Gerade beim Urlaub in den Bergen kann dieser Unterschied eine große Rolle spielen.

Noch ein weiterer Grund spricht für den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung: die Sicherheit, eine Behandlung nach deutschem Preisniveau bezahlt zu bekommen – egal in welchem Urlaubsland man sich befindet. Das ist vor allem für gesetzlich Versicherte wichtig. Einen Anspruch auf Leistungen gegenüber ihrer Krankenkasse haben sie grundsätzlich nur bei Reisen in die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums, in die Schweiz oder in Länder, mit denen es Sozialversicherungsabkommen gibt. Wer sich dagegen beispielsweise in Kanada oder in den USA ein Bein bricht, hat doppelt Pech gehabt.

Selbst in Ländern, wo der GKV-Schutz greift, müssen die Krankenkassen die Behandlungskosten nur für Leistungen auf dem Niveau des Ziellandes übernehmen. Welche Behandlung man bekommt, richtet sich also nicht nur nach medizinischen Erfordernissen, sondern auch nach den örtlichen Rechtsvorschriften, als wären die Touristen selbst in dem Urlaubsland versichert. Bei einer Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken besteht zudem gar keine Leistungspflicht für die gesetzliche Krankenkasse.

Das kann im Ernstfall zu Versicherungslücken oder zu einer hohen Eigenbeteiligung führen. Hier bietet eine Auslandsreise- Krankenversicherung Sicherheit und Schutz. Ein weiteres Plus: In den meisten Tarifen ist ein Rücktransport nach Deutschland mit versichert, sofern er notwendig werden sollte.

Einige Tarife zahlen die Kosten eines Rücktransports sogar in Fällen, in denen dieser zwar nicht zwingend notwendig ist, jedoch medizinisch sinnvoll und vertretbar erscheint. Die Patienten können sich dann insbesondere bei schwereren Erkrankungen oder Unfällen zur Behandlung nach Deutschland bringen lassen. In der GKV sind Kosten eines Rücktransports grundsätzlich ausgeschlossen. Deshalb empfiehlt auch die Abteilung „Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland” des GKV-Spitzenverbandes, für die Dauer des Auslandsaufenthalts eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen.

Privatversicherte sind bei Auslandsreisen besser abgesichert. Sie profitieren in ganz Europa von einem Versicherungsschutz in voller Höhe der tariflichen Leistungen. Für die Dauer von einem Monat, bei einigen Unternehmen oder aufgrund einer individuellen Vereinbarung manchmal auch länger, gilt der private Vollschutz sogar weltweit. Allerdings deckt nicht jeder PKV-Vertrag einen Rücktransport mit ab. Daher kann der Abschluss einer zusätzlichen Auslandsreise-Krankenversicherung auch für Privatversicherte sinnvoll sein.

Dafür spricht noch ein weiterer Grund: Fallen tatsächlich Kosten an, die die Auslandsreise- Krankenversicherung übernehmen muss, gefährdet das nicht den Anspruch auf Beitragsrückerstattung in der „eigenen“ Krankenvollversicherung – und muss auch nicht im Rahmen eines etwaigen Selbstbehalts in der Vollversicherung selbst finanziert werden.

Kein Wunder, dass seit Jahrzehnten Millionen Deutsche auf die hilfreiche Zusatzpolice vertrauen: Über 26 Millionen Menschen haben eine Auslandsreise- Krankenversicherung bei einem der Mitglieder des PKV-Verbandes abgeschlossen. Solche Auslandsreise-Krankenversicherungen werden von der PKV äußerst preiswert für beliebig viele Urlaubsfahrten ins Ausland angeboten.


Informationen zur Auslandsreise-Krankenversicherung finden Sie im Broschürenbereich unserer Internetseite: www.pkv.de/service/broschueren