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PKV publik 3.2016

 

Wir sagen Danke

Die Informationskampagne „Für unsere Gesundheit“ hat vier neue Botschafter

Mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten täglich für unsere Gesundheit. Vier von ihnen berichten im Rahmen der PKV-Informationskampagne von ihren Erfahrungen in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt.


Türklingeln gibt es nicht. Abgeschlossen ist in der Regel auch nicht: Wenn Martin Hausbesuche macht, betritt er die Wohnräume ganz einfach durch die Hintertür. Dieses Vertrauen, das die Patienten dem Inselarzt in ihrer kleinen Gemeinde entgegenbringen, steht sinnbildlich für das Vertrauen der Menschen in Deutschland in ihr Gesundheitssystem. Denn rund 90 Prozent der Bürger sind mit ihrer gesundheitlichen Versorgung zufrieden – ein absoluter Spitzenwert. Und genauso wie die Inselbewohner ihrem Arzt guten Gewissens ihre Türen öffnen, vertrauen die Menschen hierzulande ihre Gesundheit den über 5 Millionen Beschäftigen im Gesundheitswesen an.

Die Informationskampagne „Für unsere Gesundheit“ des PKV-Verbandes gibt diesen Menschen, die sich täglich um unsere Gesundheit kümmern, ein Gesicht und bedankt sich damit gleichzeitig für ihren permanenten Einsatz. In Video-Interviews erzählen sie, was ihnen an ihren jeweiligen Berufen gefällt, wie sie ihren Patienten helfen können und wie sie ihre Arbeitsbedingungen im Rahmen unseres Gesundheitssystems beurteilen. Nachdem zum Start der Kampagne im vergangenen Herbst bereits die Ärzte und Krankenpfleger Holger, Katja, Luna, Silvia und Uwe über ihre Erfahrungen berichtet haben, wirken nun vier weitere Botschafter an der Kampagne mit. Die Bandbreite reicht dabei vom Inselarzt Martin an der Nordsee bis hin zu Hebamme Linda aus Bayern.

„Das ist eine sehr wertvolle Arbeit, bei der die Leute immer sehr dankbar sind.“

So wie Martin berichtet, dass er „zur Inselgemeinschaft dazu gehört“, so sehen auch die anderen Botschafter ein enges Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten als Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung. Für Physiotherapeut Jan etwa ist das Vertrauen seiner Patienten ein ganz entscheidender Punkt, wenn es darum geht, ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen: „Es ist wirklich so, dass bei der Frage, wie es dem Patienten geht oder ob er Schmerzen hat, viele Faktoren Einfluss haben. Da müssen wir schon ein bisschen reinarbeiten. Vielleicht geht es da um psychologische Faktoren, oder um Schlafrhythmus, Ernährung, Sport, Ausdauer, so dass wir mit den Patienten über viele Aspekte ihres Lebens reden müssen. Und häufig ist es dann so, dass sich ein Vertrauensverhältnis bildet und die Patienten auch intimere Details aus ihrem Leben erzählen, die nicht unbedingt etwas mit ihren Beschwerden zu tun haben.“ Physiotherapeut Jan freut sich dann auch über die Reaktionen seiner Patienten: „Dass sie es direkt zeigen und sich bedanken und immer wieder Lob und Anerkennung geben.“

Bestätigt wird diese Erfahrung auch von Monika, ebenfalls Physiotherapeutin: Diese klassischen Sprüche, die wir so kennen: ‚Das trägst du jahrelang auf deinen Schultern! ‘ oder ‚Das ist mir auf den Magen geschlagen!‘ . Das ist ja tatsächlich so. Wenn wir irgendwelche Probleme haben, dann wirkt sich das auch somatisch aus. Auf unsere Organe, auf unsere Knochen, Kopfschmerzen oder ähnliches. Ich denke, da sind wir in unserem Beruf sehr dicht dran. Das ist eine sehr wertvolle Arbeit, bei der die Leute immer sehr dankbar sind. Ich habe das in über 20 Jahren noch nicht erlebt, dass einer wirklich unzufrieden war, sondern in der Regel gehen die Leute wirklich mit einem guten Gefühl nach Hause.“

Dass es Zeit braucht, um Vertrauen aufzubauen, beschreibt Hebamme Linda: „Es geht darum, das Vertrauen zu üben. Das geht nicht, wie wenn du einen Schalter umlegst, sondern man muss auf das Vertrauen hoffen und Zuversicht üben, positiv in die Zukunft blicken.“ Die jungen Eltern wissen das ganz offenbar zu schätzen: „Dankbarkeit, die empfinde ich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Manches Mal werde ich umarmt und geküsst, manches Mal kommt nochmal die ganze Familie mit den Geschwistern. Dann werde ich noch einmal vorgestellt, wenn zum Beispiel die Geschwisterkinder nicht bei der Geburt mit dabei waren, es den Eltern aber wichtig ist, zu sagen ‚Schaut her, das war die Linda und die hat uns geholfen, Euer Geschwisterchen gut auf die Welt zu bekommen.‘ Dann kann es auch nur ein Blick sein, ein Wort oder eine Geste.“

Doch bei aller Fokussierung auf die Bedürfnisse ihrer Patienten verlieren die vier Botschafter nicht den Blick für die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und für die Rahmenbedingungen zur Ausübung ihres Berufs. Im Gespräch mit ihnen wird schnell deutlich, dass sie unser bestehendes Gesundheitssystem mit dem Nebeneinander von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung als Voraussetzung nicht nur für die Aufrechterhaltung eines hohen Qualitätsstandards sehen, sondern auch für die Weiterentwicklung des Leistungsangebots insgesamt.

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