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PKV publik 2.2016

Ärztin lächelt
 

„Sana“ heißt gesund

Die Erfolgsgeschichte eines privaten Engagements

Die Sana Kliniken AG feiert 40. Geburtstag. Aktionäre der drittgrößten privaten Krankenhauskette in Deutschland sind ausschließlich PKV-Unternehmen. Sie verleihen Sana damit eine besondere Stellung im Krankenhausmarkt.


Es ist eine außergewöhnliche Entwicklung, die in diesem Monat mit dem 40. Geburtstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Heute würde man es wohl „Start-up“ nennen, wenn eine zukunftsfähige Idee auf einen neuen Markt trifft und das Geschäftsmodell hohes Wachstumspotenzial aufweist. Wenn die finanziellen Mittel begrenzt sind, aber ein kleines Team kreativer Mitstreiter beherzt zupackt. So beginnt die Geschichte der Sana Kliniken AG.

Das Magazin „Spiegel“ titelte in den siebziger Jahren angesichts der damals großen Probleme in der Krankenhausfinanzierung: „Ist das Krankenhaus pleite?“ Damals wuchs die Sorge, diese politische Großwetterlage könnte zu einer sukzessiven Einschränkung privaten Engagements in der Gesundheitsversorgung führen. Dies hätte entsprechend negative Konsequenzen für die Patienten, für ihre Wahlfreiheit und insgesamt für ein vielfältiges Krankenhauswesen nach sich gezogen. Durch neue Initiativen einer solchen Fehlentwicklung zu begegnen, war eine Triebfeder für die Entstehung der Sana Kliniken.

Dass daraus eine der größten Krankenhausgruppen Europas und eines der größten Unternehmen der Gesundheitsbranche in Deutschland werden sollte, konnte angesichts der damaligen Rahmenbedingungen niemand ahnen. Schwerpunkt der Tätigkeit von Sana war zunächst die Leitung kommunaler Krankenhäuser im Rahmen von Management- Verträgen. Doch bald konzentrierte sich das Unternehmen auf die Übernahme von Kliniken und deren Betrieb „in eigener Regie“.

Ein bedeutender Schritt war die im Jahre 2007 erfolgte Umwandlung der Sana Kliniken GmbH in eine Aktiengesellschaft. Dies schuf die Grundlage für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Unternehmensstrategie und erweiterte die operativen Spielräume. Heute ist Sana mit 48 Krankenhäusern, 28.555 Mitarbeitern und einem Umsatz von 2,3 Milliarden Euro die drittgrößte private Klinikgruppe Deutschlands.

Von Anfang an standen hinter Sana mehrere Unternehmen aus den Reihen der Privaten Krankenversicherung: 18 von ihnen waren Gründungsgesellschafter im Jahre 1976, heute halten 29 PKV-Unternehmen die Aktien der Sana Kliniken AG – ein starkes Zeichen von Kontinuität und Engagement. Als Eigentümer stellen die Krankenversicherungen die Qualität der Patientenversorgung in den Mittelpunkt der unternehmerischen Entscheidungen. Für sie steht eine langfristige Wertsteigerung im Vordergrund und nicht eine kurzfristige Rendite. Durch ihre Finanzkraft legen die privaten Krankenversicherungen das notwendige Fundament für eine solide Kapitalausstattung.

Das PKV-Engagement kommt dabei nicht nur den eigenen Kunden zugute. Die Sana Kliniken stehen gesetzlich wie privat Versicherten gleichermaßen offen – mit der gleichen hochwertigen Versorgung der Patienten. Der Anteil der gesetzlich versicherten Sana-Patienten liegt bei durchschnittlich 89 Prozent‚ der an Privatpatienten bei 11 Prozent – das entspricht ziemlich exakt der Verteilung von Privat- und Kassenpatienten in der deutschen Bevölkerung insgesamt.

Die Herausforderungen in der Krankenhauslandschaft nehmen zu.

Die Sana-Kliniken haben ihre Ziele klar definiert: Medizin und Pflege bedarfsgerecht und innovativ auf hohem Niveau bereitzustellen, die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig zu wahren und dabei wirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen, die kontinuierliches Investieren mit einer soliden Finanzpolitik verknüpft: Die Balance zwischen diesen Zielen immer gewahrt zu haben, ist die große Leistung der Sana und der entscheidende Grund für die Karriere des Unternehmens in den vergangenen Jahren.

Die meisten Sana-Krankenhäuser erfüllen die Kriterien der PKV-Qualitätspartnerschaft. Das heißt, die Kliniken beziehungsweise einzelne Abteilungen weisen eine überdurchschnittliche medizinische Qualität auf und bieten einen hervorragenden Service im Bereich der Wahlleistung Unterkunft (s. auch Seite 14).

Derweil nehmen die Herausforderungen in der Krankenhauslandschaft zu: Die Schere zwischen den Anforderungen der Patienten und den finanziellen Spielräumen wird sich angesichts der Demografie und des medizinischen Fortschritts weiter öffnen. Aktuell schreiben laut Krankenhaus-Barometer mehr als 30 Prozent der deutschen Krankenhäuser rote Zahlen, jedem sechsten Haus droht die Pleite. Das sind Ziffern, die an die erwähnte „Spiegel“-Schlagzeile erinnern. Wie alle Unternehmen in Deutschland stehen auch die Anbieter von Gesundheitsleistungen vor der besonderen Schwierigkeit, Fachkräftebedarf und Fachkräfteangebot inhaltlich wie regional auszutarieren. Und die Digitalisierung „Krankenhaus 4.0“ dürfte den Gesundheitsbereich ebenfalls umformen.

Umso bedeutsamer wird es sein, innovative, mit unternehmerischem Mut ausgestattete Gestalter im Gesundheits- und Krankenhauswesen zu haben. Die Sana Kliniken AG hat alle Voraussetzungen für die Fortsetzung einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte: Häuser mit großem Entwicklungspotenzial; ein medizinisches Leistungsangebot, das sich in den vergangenen vier Jahrzehnten permanent weiterentwickelt hat; pflegerische, medizinische und Managementkompetenz; Innovationsfähigkeit und eine sehr gute Reputation in der Branche. Es gehört nicht viel dazu, dem Gesundheitswesen schwierige Zeiten zu prophezeien. Die Erinnerung an die Sana-Anfänge lehrt aber auch, dass es eigentlich immer schwierige Zeiten gegeben hat. Das Beispiel Sana zeigt, wie man diese Herausforderungen meistert.


www.sana.de