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PKV publik 1.2016

Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung hält an

Die aktuelle hohe Zuwanderung nach Deutschland hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung könne dadurch nicht umgekehrt werden, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Durch eine hohe Nettozuwanderung könnten jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.

Die Unterschiede zwischen der Anzahl der Menschen in den jüngeren und in den mittleren Altersstufen sind sehr groß und können voraussichtlich nicht durch die Nettozuwanderung ausgeglichen werden. Die Anzahl der 20- bis 66-Jährigen werde aller Voraussicht nach sinken, auch wenn die Entwicklung dieser Altersgruppe stärker durch Wanderungsbewegungen beeinflusst werde als ältere Jahrgänge.

Der Altersaufbau werde die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraussichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland, schreiben die Statistiker. So werde die Anzahl der Menschen ab 67 Jahren bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf mindestens 21,5 Millionen steigen. Sie werde damit um 6,3 Millionen oder um 42 Prozent höher sein als die Anzahl der ab 67-Jährigen im Jahr 2013 (15,1 Millionen).


www.destatis.de