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PKV publik 1.2016

PKV entlastet Arbeitgeber

Durch die Private Krankenversicherung werden Arbeitgeber jährlich um etwa 1,3 Milliarden Euro entlastet. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in einer aktuellen Analyse. Der Grund dafür ist, dass der Arbeitgeberbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung bei privat versicherten Beschäftigten in der Regel geringer ist als bei freiwillig gesetzlich Versicherten.

„Ob ein Arbeitnehmer gesetzlich oder privat versichert ist, macht für den Arbeitgeber einen spürbaren Unterschied bei den Lohnzusatzkosten aus“, erklärt der vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt. Durchschnittswerte zeigten, dass ein Arbeitgeber mit jedem zusätzlichen privatversicherten Arbeitnehmer um 853 Euro pro Jahr bei den Lohnzusatzkosten entlastet wird. Hinzu kommen weitere 414 Euro jährliche Ersparnis pro Arbeitnehmer im Bereich der Pflegeversicherung. „Hochgerechnet auf alle privatversicherten Arbeitnehmer bedeutet dies, dass den Arbeitgebern in Deutschland deshalb Lohnzusatzkosten in Höhe von 1,33 Milliarden Euro jährlich gar nicht erst entstehen“, so Brossardt.

Der Wettbewerb zwischen der privaten und der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung leiste aber nicht nur einen Beitrag für stabilere Lohnzusatzkosten, er trage auch zu besseren Lösungen im Gesundheitswesen insgesamt bei. Davon profitierten alle Patienten in Deutschland.

Arbeitnehmer sind ab einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von 56.250 Euro (2016) nicht mehr versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung und können sich privat krankenversichern.


www.vbw-bayern.de