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Facharzt Holger trägt dazu bei, dass das deutsche Gesundheitssystem eines der besten der Welt ist.
 

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Facharzt Holger

Dass die medizinische Versorgung hierzulande nicht vom Einkommen abhängt, weiß Facharzt Holger aus erster Hand zu berichten: „Es gibt sicherlich Länder, die besser dran sind, und Länder, die weniger gut dran sind. Aber ich denke, dass das deutsche Gesundheitswesen spitzenmäßig in der Welt ist. Nicht umsonst kommen so viele Menschen aus dem Ausland, um sich hier behandeln zu lassen. Besonders gut funktioniert, dass alle Patienten unabhängig vom eigenen Geldbeutel die optimale Behandlung bekommen.“ Auch andere Faktoren wie etwa das Lebensalter hätten keinen Einfluss darauf, ob ein Patient angemessen behandelt werde: „Wenn jemand in Deutschland erkrankt, dann hat er alle sinnvollen Therapieangebote zur Verfügung. Es gibt andere Länder, wo bestimmte Operationen ab einem bestimmten Alter aus Kostengründen grundsätzlich nicht mehr durchgeführt werden. Und in Deutschland geht es eben nicht um das Alter, sondern um den Zustand des Patienten.“

Holger, der sich seit 15 Jahren als Strahlentherapeut um Krebspatienten kümmert, weiß auch den Finanzierungsbeitrag der Privaten Krankenversicherung im Gesundheitssystem zu schätzen: „Viele Leistungen, die von Privatpatienten bezahlt werden, helfen uns dabei, Methoden und Geräte zu etablieren, die dann auch für Kassenpatienten Anwendung finden. Diese Methoden wären sicherlich nicht so breit vorhanden in den Krankenhäusern, wenn die Finanzierung nur auf den Gesetzlichen Krankenkassen beruhen würde. Dann müssten sicherlich viele Patienten deutlich längere Wartezeiten für manche moderne Methode in Kauf nehmen, als das heute der Fall ist.“

Damit bezieht er sich auf die rund 30 Milliarden Euro, die pro Jahr durch Privatversicherte ins Gesundheitssystem fließen. Wären sie gesetzlich versichert, würde das System jedes Jahr über 11,8 Milliarden Euro verlieren. Praxen müssten schließen, Jobs gingen verloren. Dank der Einnahmen aus der PKV können Krankenhäuser, Ärzte und andere Therapeuten mehr investieren und so den hohen medizinischen Stand sichern, von dem alle profitieren. Davon erhalten allein die ambulanten Arztpraxen jährlich rund 5,6 Milliarden Euro zusätzlich. Das sind etwa 45.000 Euro, die jeder niedergelassene Arzt in seine Praxis investieren kann. Auch im Krankenhaus macht sich der Beitrag der Privatversicherten für alle positiv bemerkbar. Holger beschreibt es so: „Die Privaten Krankenversicherungen sind in vielen neueren Methoden wesentlich großzügiger, was die Finanzierung angeht, als die Gesetzlichen Krankenversicherungen, und tragen damit sehr zur Einführung dieser fortschrittlichen Methoden bei. Sie ermöglichen damit auch vielen gesetzlich Krankenversicherten, schneller und umfassender in den Genuss dieser neu entwickelten diagnostischen und therapeutischen Methoden zu kommen.“

 
Krankenpflegerin Luna trägt dazu bei, dass das deutsche Gesundheitssystem eines der besten der Welt ist.
 

Krankenschwester Luna

Dass man noch nicht lange Zeit in einem Gesundheitsberuf arbeiten muss, um dessen Extreme zu kennen, zeigt Luna, die jüngste Botschafterin der Informationskampagne: „Also wenn ein Patient verstirbt und dann die Angehörigen kommen, dann ist es einfach wichtig, dass man da ist. Dann zählen gar nicht die Worte, die man sagt, sondern dass man mitfühlt, vielleicht auch ein bisschen mitleidet. Und die Situation dann aushält. Man begleitet oft Sterbende, aber das ist immer wieder etwas Neues. Man härtet in ganz vielen Dingen ab, aber wenn jemand stirbt, ist es immer eine neue Situation für einen.“

Auch Luna beurteilt die pflegerische Versorgung der Patienten hierzulande als sehr gut. Durch ihre Verwandtschaft hat sie zudem bereits ein deutlich schlechteres Niveau kennengelernt: „Hier in Deutschland wird für dich gesorgt in den Kliniken, da wirst du auch gewaschen von der Krankenschwester. In anderen Ländern gibt es das nicht, da ist das nicht Aufgabe der Krankenpflege. Da waschen dich dann deine Angehörigen oder du musst selbst schauen, wie du zurechtkommst. So war es zum Beispiel bei meinem Opa in Portugal, als er dort längere Zeit stationär im Krankenhaus war. Das ist hier in Deutschland natürlich ganz anders.“ Über die medizinische Versorgung hat sie ähnliche Ansichten: „Ich glaube, dass die Erstversorgung gut funktioniert. Jeder hat das Recht, in die Rettungsstelle zu kommen. Das funktioniert extrem gut. Das ist ja in anderen Ländern anders. Also, wenn du in Deutschland ein akutes Problem hast, kannst du immer in die Rettungsstelle kommen und du wirst immer behandelt. Natürlich musst du mit Wartezeiten rechnen, aber es ist jemand da, der dich anschaut und der versucht, das akute Problem zu lösen.“

Aus den Gesprächen mit den fünf Botschaftern wird deutlich, dass sie trotz hoher Arbeitsintensität und teilweise schwierigen Situationen froh sind, sich für ihren jeweiligen Beruf entschieden zu haben. Dank ihres täglichen Einsatzes für unsere Gesundheit sucht das deutsche Gesundheitssystem weltweit seines Gleichen. Wir sagen Danke.


Wer die fünf Botschafter näher kennenlernen möchte, findet auf der Internetseite zur Kampagne oder auf dem Youtube-Kanal des PKV-Verbandes sämtliche Video-Interviews sowie viele weitere Informationen rund um das deutsche Gesundheitssystem: gesundheit.pkv.de

www.youtube.com/user/pkvverband