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PKV publik 1.2015

Gesundheitsminister Gröhe fordert mehr Bereitschaft zur Organspende

Vor dem Hintergrund einer sinkenden Bereitschaft zur Organspende in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe an die Bürger appelliert, im Todesfall ihre Organe anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2014 gab es laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit 864 Organspender. Das sei der niedrigste Wert seit 2008 und ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr (876). In den Jahren 2013 und 2012 war die Spenderzahl sogar um 16,3 Prozent bzw. 12,8 Prozent eingebrochen. Somit kamen im letzten Jahr 10,7 Spender auf eine Million Einwohner (2013: 10,9).

„Die Zahl der Organspender hat sich im vergangenen Jahr auf niedrigem Niveau stabilisiert“, sagt der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel. „Trotz dieser Stabilisierung ist dies für die Patienten auf der Warteliste und ihre Angehörigen nach wie vor sehr bedrückend, da die Wartezeiten aufgrund der niedrigen Zahl an Spenderorganen länger werden.“ Wichtige Rahmenbedingungen für Sicherheit und Vertrauen in die Transplantationsmedizin schafften Gesetze und Richtlinien mit eindeutigen Regelungen und einer klaren Zuordnung von Verantwortlichkeiten.

Die PKV unterstützt das Ziel, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine eindeutige Entscheidung  treffen. Denn obwohl es in Deutschland prinzipiell eine hohe Spendenbereitschaft gibt, haben sich nur die wenigsten Menschen klar für die Verwendung ihrer Organe nach dem Tod entschieden.


www.pkv.de/verband/engagement/organspende