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PKV publik 10.2014

Das neue Internetportal Pflegeberatung.de
 

Pflegeberater im Internet

Das neue Internetportal Pflegeberatung.de bietet viele Hilfen für Betroffene und Angehörige

Mit der Alterung der Bevölkerung steigt auch der Beratungsbedarf für Pflegeleistungen. Mit ihrem neuen Angebot entspricht die Private Krankenversicherung dieser wachsenden Nachfrage.



Was würden Sie tun, wenn Sie sich ab heute um die Pflege eines Angehörigen kümmern müssten? Millionen Menschen in Deutschland müssen sich jedes Jahr mit dieser Situation auseinandersetzen. Nach einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach könnte die Zahl der Menschen mit pflegebedürftigen Familienangehörigen bis 2022 auf 27 Millionen steigen – jeder vierte Deutsche hätte dann einen Pflegefall in der Familie.

Die rasant steigende Zahl an Pflegefällen stellt nicht nur unser Versorgungssystem vor große Herausforderungen. Plötzlich sehen sich Menschen mit Pflegebedürftigkeit konfrontiert, die nur wenige oder überhaupt keine praktischen Erfahrungen mit Pflege haben. Um ihnen in dieser Situation zur Seite zu stehen, hat die Private Krankenversicherung einen Pflegeratgeber im Internet gestartet.

Auf dem Portal erhalten Betroffene und pflegende Angehörige Antworten zu wichtigen Fragen der persönlichen Pflegeplanung. Dabei verfolgt das Pflegeportal zwei Ansätze: Zum einen gibt es Hilfe, wenn man erstmals mit einem Pflegefall konfrontiert ist. So wird erläutert, welche Pflegeformen es gibt, welche Leistungen die Versicherung übernimmt und wie die Pflegestufen definiert sind. Zum anderen begleitet es pflegende Angehörige bei ihrer Aufgabe mit Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen und Experten.

Ein Unfall oder eine Erkrankung: Viele Pflegefälle treten plötzlich ein. Meist bleibt den Betroffenen und ihren Angehörigen nicht viel Zeit, um die Pflege zu organisieren. Mit den Checklisten auf Pflegeberatung.de können sie die Pflege Schritt für Schritt planen. So behalten sie den Überblick über Beratungs- und Gutachtertermine, notwendige Anträge und Pflegeanbieter. Bei der Frage, ob eine Person pflegebedürftig ist und Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragt werden sollten, hilft ein Pflegestufen-Test. Ist der Antrag gestellt, steht zur Vorbereitung auf die Begutachtung der Pflegestufe ein Pflegeprotokoll bereit, das man sich herunterladen kann.

Die Mehrheit der Pflegebedürftigen möchte zu Hause durch Angehörige versorgt werden. Durch spezielle Leistungen wird die Pflege durch diese Personen gefördert. Auf Pflegeberatung.de erfahren sie, wie sie eine Familienpflegezeit beantragen, welche Angebote es zur Kurzzeit- oder Verhinderungspflege gibt und wie ein barrierefreier Wohnungsumbau bezuschusst werden kann.

Die Pflege von Angehörigen ist eine erfüllende aber auch kräftezehrende Aufgabe. Gerade am Anfang oder in besonders schwierigen Zeiten wird es Momente geben, in denen Pflegende auf Hilfe angewiesen sind. Pflegeberatung.de fördert deshalb den persönlichen Erfahrungsaustausch der Betroffenen untereinander. Eine ehrenamtliche Laienredaktion aus Pflegenden und Pflegebedürftigen schildert auf Pflegeberatung.de persönliche Erfahrungen, gibt Ratschläge und beantwortet Fragen anderer Nutzer. Zugleich stehen professionelle Experten aus Wissenschaft und Praxis den Besuchern der Seite mit hilfreichen Informationen für die Pflegesituation zur Seite.

Nicht immer können Angehörige die Versorgung alleine übernehmen. Für die Suche nach einem geeigneten Pflegeanbieter bietet das Portal den Zugang zur umfassenden Pflege-Datenbank des PKV-Verbandes. Über die Pflegesuche findet der Internetnutzer Pflegeheime, ambulante Dienste, Tages- und Nachtpflege, Betreuungsangebote sowie weitere Entlastungsmöglichkeiten in seiner Nähe – deutschlandweit und kostenlos.  Auch ein Verzeichnis der spezialisierten ambulanten Palliativversorger (SAPV) in Deutschland steht zur Verfügung.

Durch Eingabe von Postleitzahl, Ort oder Bundesland kann nach ausgewählten Pflegeanbietern einer Region gesucht werden. In den Suchergebnissen erhält der Nutzer bereits Informationen zu Versorgungsschwerpunkten, Serviceangeboten und Kosten der Einrichtungen. Weitere Informationen lassen sich auf der Seite des jeweiligen Anbieters abrufen. So können Interessierte bei ambulanten und stationären  Einrichtungen über den sogenannten Transparenzbericht Einblick in die Bewertung  einzelner Leistungsbereiche erhalten.

Eine wichtige Rolle bei der Pflegeplanung spielen auch die finanziellen Möglichkeiten. Für ambulante Pflegedienste hält das Portal deshalb Vergütungsinformationen bereit. Hier findet der Internetnutzer die Preise für einzelne Pflegetätigkeiten und Erläuterungen zu den Leistungskomponenten. Mit welchen Kosten Pflegebedürftige generell bei einer ambulanten Pflegeversorgung rechnen müssen, zeigen die Musterrechnungen des Kostenrechners unter Berücksichtigung der Pflegestufe und des Wohnortes.

Die Vergütungsinformationen der stationären Pflegeeinrichtungen geben einen Überblick über die Kosten nach Pflegestufe und zeigen, wie hoch der Eigenanteil nach dem Zuschuss der Pflegeversicherung ist. Bei den Kosten der Pflegeheime kann es je nach Ausstattung und Serviceangeboten große Unterschiede geben. Wer bei Pflegeheimen besonderen Wert auf Komfort- und Serviceleistungen legt, findet zusätzlich Informationen über die Ausstattung des Pflegeheims, die Zimmer, das Betreuungsprogramm und die Verpflegung.

Die Finanzierung der Pflege ist auch ein Thema der Rubrik „Fragen & Antworten“, in der die wichtigsten Dinge zur Pflege erklärt und nach Themenbereichen sortiert werden. Der Internetnutzer profitiert dabei von den langjährigen Erfahrungen des PKV-Verbandes und seiner Tochterunternehmen COMPASS Private Pflegeberatung und MEDICPROOF, die mit ihrem Fachwissen das Pflegeportal gemeinsam entwickelt haben.


www.pflegeberatung.de