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PKV publik 9.2014

 

Zahl der HIV-Neuinfektion steigt zum zweiten Mal in Folge

Der Verband der Privaten Krankenversicherung unterstützt auch zukünftig die HIV- und AIDS-Prävention


 

Zum zweiten Mal hintereinander stiegen im Jahr 2013 die HIV-Neudiagnosen in Deutschland. Damit liegt die Zahl mit 3.263 gemeldeten Fällen im internationalen Vergleich zwar nach wie vor auf einem geringen Niveau. „Dennoch zeigt der Anstieg, dass wir bei HIV und AIDS nicht nachlässig werden dürfen“, erklärt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung werde deshalb auch 2015 erneut 3,5 Millionen Euro in die HIV- und AIDS-Prävention investieren. Als einer der größten Förderer der AIDS-Aufklärung in Deutschland unterstützt der PKV-Verband nämlich nicht nur die Kampagne „Mach’s mit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sondern fördert über die Deutsche AIDS-Stiftung auch lokale Projekte, die sich an besonders betroffene Zuwanderergruppen in Deutschland richten.  

So ist nach dem jüngsten Sachstandsbericht des Robert-Koch-Instituts insbesondere die Zunahme der im Ausland erworbenen und nach Deutschland mitgebrachten HIV-Infektionen auffällig. Viele dieser Personen stammen aus Afrika. Ein großer Teil der von der PKV geförderten Projekte hat deshalb einen Schwerpunkt bei dieser Zuwanderergruppe, wie schon die Projektnamen verraten: So fördert die PKV u.a. das Projekt „HelpingHand“ in Frankfurt am Main, das Projekt „Muttersprachler klären auf“ in Nürnberg, die Projekte „Nekabene“ und „Black+Male“ in Essen, die transkulturelle HIV-Arbeit in Düsseldorf und das Projekt „Osteuropa im Fokus“ in Berlin. Allein über diese geförderten Maßnahmen wurden nach Angaben der Organisatoren 2013 über 7.000 Menschen mit Migrationshintergrund erreicht.


Mehr zum Thema unter:
www.pkv.de/themen/praevention