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PKV publik 8.2014

Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
 

Ausgezeichnet

Das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart ist neuer Qualitätspartner des PKV-Verbandes

Die Qualitätspartnerschaften zwischen der PKV und ausgewählten Krankenhäusern bieten Patienten eine gute Orientierungsmöglichkeit - egal, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind.


 

Ein hoher Qualitätsstandard ist für das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK), den neuen Qualitätspartner des PKV-Verbandes, eine Selbstverständlichkeit. Schon der renommierte Stifter der Einrichtung, Robert Bosch d.Ä., hatte die Richtung vorgegeben: „Nie soll man sich mit dem Erreichten zufrieden geben.“ Das RBK berücksichtigt diesen Leitgedanken nicht nur im alltäglichen medizinischen und pflegerischen Handeln, sondern auch in den Wahlleistungen für Privatpatienten. Mit der Unterzeichnung einer Qualitätspartnerschaft hat die Private Krankenversicherung nun das Stuttgarter Krankenhaus für seine herausragende Qualität in der medizinischen Versorgung und der Ausstattung von Ein- und Zweibettzimmern ausgezeichnet.

Das Partnerschafts-Programm mit dem Titel „Qualität und Service“ besteht seit dem Jahr 2012. Mittlerweile dürfen rund 140 Krankenhäuser als PKV-Qualitätspartner mit einem Gütesiegel des PKV-Verbandes auf ihre herausragenden Leistungen hinweisen.

Grundvoraussetzung für eine entsprechende Vereinbarung mit dem PKV-Verband und für die Ausstellung des Siegels ist eine gute medizinische Qualität der Versorgung. Zu deren Nachweis werden die Qualitätsdaten der Krankenhäuser nach der Systematik der gesetzlichen Qualitätssicherung im Krankenhaus herangezogen. Ergänzend kann auch auf weitere etablierte Systeme der Qualitätsmessung zurückgegriffen werden.

Neben einer hervorragenden Qualität im medizinischen Bereich zeichnen sich die Qualitätspartner der PKV durch einen überdurchschnittlich guten Service bei der Wahlleistung Unterkunft aus. Dazu hat der PKV-Verband mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft im Jahr 2002 eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen. Bei der Umsetzung dieser Vereinbarung konnte mit vielen Krankenhäusern eine deutliche Verbesserung der Wahlleistung Unterkunft bei angemessenen Entgelten erzielt werden. Insgesamt schloss die PKV bisher mit über 1.500 Krankenhäusern entsprechende Vereinbarungen über Unterkunftswahlleistungen ab. Über 100 von ihnen bieten wirklichen Spitzenkomfort im Rahmen der „Wahlleistung Unterkunft“. Erfreulich ist, dass hier seit einiger Zeit eine Bereitschaft zu Leistungsverbesserungen zu beobachten ist, die der Verband tatkräftig unterstützt.

Auch mit der Etablierung eines Direkt­abrechnungsverfahrens konnte die PKV seit Mitte der 1980er Jahre die Inanspruchnahme stationärer Leistungen deutlich komfortabler gestalten. Mit diesem Klinik-Card- bzw. Krankenhaus-Ausweisverfahren werden die Entgelte für allgemeine Krankenhausleistungen und die Zimmerzuschläge direkt zwischen Versicherer und Krankenhaus abgerechnet. Auch die ansonsten bei stationärer Behandlung des Patienten notwendige Aufnahmeanzeige seitens des Versicherten entfällt. Derzeit nehmen an diesem Verfahren rund 1.100 Krankenhäuser sowie etwa 30 Unternehmen der Privaten Krankenversicherung teil.

Eine Qualitätspartnerschaft mit der PKV ist im Übrigen nicht nur eine Orientierungshilfe für die Versicherten, sondern hat auch Vorteile für die teilnehmenden Krankenhäuser. Denn zum einen bescheren Privatpatienten ihnen durch die zusätzliche Vergütung von Wahlleistungen jährliche Mehreinnahmen von über 3 Milliarden Euro alleine durch die Private Krankenversicherung. Zum anderen sind Qualitätspartnerschaften mit der PKV auch ein positives Signal für alle Patienten, unabhängig vom Versicherungsstatus. Denn das Qualitätssiegel erleichtert natürlich auch allen gesetzlich Versicherten die Suche nach einem geeigneten Krankenhaus. Voraussetzung für eine entsprechende Vereinbarung ist, dass die gute medizinische Qualität belegt werden kann, dass gute Serviceleistungen im Bereich der „Wahlleistung Unterkunft“ geboten werden und dass keine abrechnungs- und leistungsrechtlichen Fragen und Schwierigkeiten vorliegen bzw. im Vorfeld einer Vereinbarung geklärt werden können.