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PKV publik 4.2014

Editorial

 

in unserer alternden Gesellschaft bildet die Private Krankenversicherung mit ihren rund 9 Millionen Versicherten eine stabile Säule für das Gesundheitssystem. Denn mit ihren Alterungsrückstellungen sorgen die Privatversicherten für ihre im Alter steigenden Gesundheitsausgaben selbst vor. Damit entlasten sie auch die umlagefinanzierten Sozialsysteme und verringern so die finanzielle Belastung zukünftiger Generationen.

Doch der Einsatz der PKV reicht weit über Finanzierungsfragen hinaus, denn die Branche engagiert sich in vielen sozialen Bereichen und erfüllt wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Eine davon stellen wir Ihnen in der Titelgeschichte dieser Ausgabe etwas näher vor. Die Private Krankenversicherung unterstützt aus voller Überzeugung das Ziel, die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland zu steigern. So informiert sie ihre Versicherten regelmäßig über das Thema Organspende, um ihnen den gesetzlichen Vorgaben entsprechend eine bewusste Entscheidung zu ermöglichen.

Auf vielen weiteren Gebieten engagiert sich die PKV freiwillig und ohne gesetzliche Vorgaben. Dazu zählt ihr Einsatz auf zwei sensiblen gesellschaftlichen Problemfeldern: die Prävention von AIDS sowie von Alkoholmissbrauch durch Jugendliche. In beiden Bereichen sichert die PKV die langfristige Finanzierung großer Aufklärungskampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): die international vorbildliche Kampagne „Mach’s mit – Kondome schützen“ zum Kampf gegen HIV/AIDS und das Projekt „Kenn‘ Dein Limit“, das zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol beitragen soll und in der Zielgruppe der Jugendlichen große Aufmerksamkeit findet.

Darüber hinaus finanziert der PKV-Verband als eigenständiges Projekt unter dem Dach der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) die muttersprachliche Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund. Im komplizierten deutschen Gesundheitssystem haben Zuwanderer oft das Nachsehen. Denn Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und Wissenslücken stellen große Hürden in der medizinischen Versorgung dar. Mit ihrem freiwilligen Engagement sichert die PKV die Entwicklung dieses in seinem Umfang einmaligen Projektes und stellt dessen Finanzierung bis mindestens 2018 sicher.

Ein weiteres Engagement startet in diesen Tagen: Angesichts des wachsenden Pflegebedarfs in unserer Gesellschaft ermöglicht die PKV die Initiative „Älter werden in Balance“, ein neues Präventionsprojekt der BZgA. Damit wollen wir die körperliche Bewegung, geistige Aktivität und soziale Teilhabe älterer Menschen fördern. Denn wer bis ins Alter beweglich bleibt, hat alle Chancen, die Pflegebedürftigkeit aufzuschieben oder ganz zu vermeiden.

Das alles zeigt: Von der starken PKV profitieren nicht nur die Privatversicherten, sondern alle Menschen in Deutschland. Gut also, dass es die Privaten gibt.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr


Volker Leienbach