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PKV publik 2.2014

Immer mehr Pflegebedürftige sind auf staatliche Unterstützung angewiesen

Laut Statistischem Bundesamt muss der Staat für immer mehr Menschen für die Pflege aufkommen. Und die Kosten dafür steigen noch stärker als die Zahl der Hilfsbedürftigen. 2012 erhielten in Deutschland 3,8 Prozent mehr Menschen sogenannte „Hilfe zur Pflege“ als 2011 – insgesamt sind es rund 439.000 Personen.

Die Sozialhilfe-Träger gaben dafür netto rund 3,2 Milliarden Euro aus. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Unterstützung wird Bedürftigen gewährt, die wegen Krankheit oder Behinderung im täglichen Leben auf fremde Hilfe angewiesen sind. Man bekommt sie, wenn man die Pflegeleistungen nicht selbst bezahlen kann und auch niemand anderes – etwa die Pflegeversicherung – die Kosten vollständig übernimmt.

Zwei Drittel der Hilfeempfänger im Jahr 2012 waren Frauen. Diese waren mit 79 Jahren im Durchschnitt deutlich älter als die männlichen Leistungsbezieher mit 68 Jahren. 71 Prozent der Leistungsbezieher nahmen die Hilfe in Pflegeeinrichtungen in Anspruch, der Rest wurde ambulant betreut. dpa