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PKV publik 9.2013

Geldscheine
 

Sozialabgaben steigen

In ihrer letzten Kabinettssitzung hat die schwarz-gelbe Bundesregierung die sogenannte Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung und damit steigende Beitragsbemessungsgrenzen gebilligt. Diese Grenzen legen fest, bis zu welcher Einkommenshöhe Beiträge zu den Sozialversicherungen gezahlt werden müssen.

So steigt die bundesweit einheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung um 112,50 Euro auf monatlich 4.050 Euro. Das sind 48.600 Euro pro Jahr. Damit entstehen Mehrbelastungen für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer mit einem Monatsbruttoeinkommen von über 3.937,50 Euro.

Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung sind in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich. Sie steigen im Jahr 2014 auf monatlich 5.000 Euro (Ost) bzw. 5.950 Euro (West).

Die Beitragsbemessungsgrenzen werden jährlich nach einer festgelegten Formel angehoben und orientieren sich im Wesentlichen an der Einkommensentwicklung in Deutschland.