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PKV PUBLIK AUSGABE 10/2012

MELDUNG

Aids-Aufklärung darf nicht nachlassen

 

Seit Oktober 2012 läuft die neue Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung „Positiv zusammen leben!“. Mit mutigen Statements wie „Ich habe HIV. Und den Respekt meiner Kollegen. Hätte ich auch Deinen?“ werben HIV-positive Menschen auf Plakaten sowie in Kino- und Fernseh-Spots für Toleranz und Solidarität. Ziel der europaweit einzigartigen nationalen Kampagne ist es, Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV in unserer Gesellschaft abzubauen.

Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung umgesetzt und seit vielen Jahren vom Verband der Privaten Krankenversicherung unterstützt.

Dessen Vorsitzender, Reinhold Schulte, bekräftige anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember die Wichtigkeit der Aufklärungsarbeit in diesem Bereich: „Nach aktuellen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts droht in diesem Jahr ein Anstieg der HIV-Neuinfektionen in Deutschland. Das ist eine Warnung, dass wir in der Aids-Aufklärungsarbeit nicht nachlassen dürfen. Berichte über bessere Behandlungsmethoden und eine längere Lebenserwartung von Aids-Kranken haben offenbar zu einem nachlassenden Gefahrenbewusstsein geführt. Aids bleibt jedoch unverändert eine unheilbare Krankheit, die großes menschliches Leid mit sich bringt.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung ist einer der größten Förderer der Aids-Aufklärung in Deutschland. Neben der Kampagne ‚Gib Aids keine Chance‘ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt er die Deutsche-AIDS-Stiftung, die unter seiner Mitwirkung gegründet wurde. Die Aids-Aufklärungsarbeit ist heute noch genauso wichtig wie vor 25 Jahren.“