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PKV PUBLIK AUSGABE 09/2012

MELDUNG

Fast die Hälfte aller Operationen erfolgt bei über 65-jährigen

 

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschlands Krankenhäusern 15,4 Millionen Operationen durchgeführt. Nach Informationen des Statistischen Bundesamts entfielen 42 Prozent der Eingriffe auf Patientinnen und Patienten im Rentenalter. Insgesamt stieg die Zahl der Operationen und medizinischen Prozeduren im Vergleich zu 2010 um 4,2 Prozent auf rund 49 Millionen Behandlungsfälle. Die Anzahl der betroffenen Krankenhausfälle stieg währenddessen nur um 1,4 Prozent. Angesichts der 14,6 Millionen Krankenhausfälle, bei denen eine Operation oder medizinische Prozedur durchgeführt wurde, entspricht dies im Durchschnitt 3,4 Maßnahmen je Fall.

Zu den häufigsten Operationen in der Altersgruppe der über 65-jährigen zählten Operationen am Darm, die Einsetzung von künstlichen Hüftgelenken sowie Eingriffe an den Gallengängen. Bei den 45- bis 64-jährigen nahmen die Ärzte oft Eingriffe an den Gelenken und Menisken vor. Während bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren die meisten Operationen mit einer Entbindung verbunden waren, wurden bei Männern der gleichen Altersgruppe am häufigsten Probleme mit der Nase korrigiert. Bei Kindern bis zu 14 Jahren gehörten das Einschneiden des Trommelfells sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten operativen Eingriffen.