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PKV PUBLIK AUSGABE 04/2012

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Heinrich Frommknecht feiert 80. Geburtstag

 

Am 8.Mai vollendete der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, Heinrich Frommknecht, sein 80. Lebensjahr. Der gelernte, aus Konstanz stammende Versicherungskaufmann stand von 1974 bis 1997 als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der SIGNAL Versicherungen in Dortmund. In dieser Zeit engagierte er sich auch in zahlreichen überbetrieblichen Ämtern. Zwischen 1984 und 1990 lenkte er die Geschicke des PKV-Verbandes.

Die Zeit seines Vorsitzes war eine Erfolgsperiode, ablesbar schon am Zuwachs um 1,5 Millionen Vollversicherte. Heinrich Frommknecht prägte das Prinzip „einmal PKV, immer PKV“ und setzte die risikounabhängige Aufnahme aller noch nicht privatversicherten Beamten durch. Er erreichte die Einschränkung der GKV-Pflichtversicherung von Rentnern und flankierte dies mit einem preiswerten Altersschutz in der PKV. Moderner denn je wirkt seine Forderung nach Einschränkung der Beitragsfreiheit nicht berufstätiger kinderloser Ehepartner in der GKV. Als großem Kommunikator und Strategen gelang es ihm stets, die Branche zu gemeinsam vertretenen Positionen zu bewegen.

Heinrich Frommknecht ist ein Bildungsbürger mit schier unerschöpflichem Anekdotenschatz, dazu Literaturliebhaber und Kunstsammler, aber auch ein Förderer von Gemeinschaftsanliegen wie der Berufsausbildung. So gewährt die „Heinrich-und-Christa-Frommknecht-Stiftung“ einen Preis für den jeweils Jahrgangsbesten des Instituts für Versicherungslehre der Fachhochschule Köln.

Als Verbandsvorsitzender stellte er die Anschubfinanzierung für die Deutsche AIDS-Stiftung im Jahre 1987 sicher. Dafür und für andere ehrenamtliche Engagements wurde er mit zahlreichen öffentlichen Auszeichnungen bedacht, darunter das Große Bundesverdienstkreuz. Der PKV-Verband hat Heinrich Frommknecht zu seinem Ehrenmitglied gewählt und gratuliert auch auf diesem Wege ganz herzlich zum runden Geburtstag.