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PKV PUBLIK AUSGABE 06/2011

PRÄVENTION

Kölner Schule gewinnt zweites Finale im Hip Hop-Projekt der PKV

Im PKV-Präventionsprojekt „Hip Hop gegen Komasaufen“­ gab es nach dem ersten Schüler­-Wettbewerb in Berlin nun eine Revanche in Köln.

 
Auszeichnung der Schülerinnen und Schüler der Kölner Max-Planck-Realschule
 

Im Sommer-Finale konnte sich die Kölner Max-Planck-Realschule mit ihrem ersten Platz auch das Preisgeld von 1.000 Euro sichern. Mit ihren Rap- und Tanzvorführungen setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Bürgerhaus Stollwerk knapp gegen die Konkurrenz der Röntgen-Gemeinschaftsschule aus Berlin-Neukölln durch, die mit ihrer Darbietung beim ersten Teil des Schoolbattle im Februar die Jury für sich gewinnen konnten. Damit können sich nun beide teilnehmenden Schulen als Sieger des Projekts empfinden. Das Preisgeld wird für die weitere Präventionsarbeit an den jeweiligen Schulen verwendet.

Das Projekt „Hip Hop gegen Komasaufen“ ist ein Pilotprojekt der Privaten Krankenversicherung. Es flankiert das Präventionsengagement, mit dem der PKV-Verband die Kampagne „Alkohol. Kenn´ Dein Limit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit jährlich 10 Millionen Euro finanziert.

 
Tanzende Mädchen im Rahmen des Projekts „Hip Hop gegen Komasaufen“
 

Auch vor dieser zweiten Auflage des „Schoolbattle“ haben sich die beiden Schülerteams intensiv mit dem Thema Alkoholmissbrauch auseinandergesetzt. Unter der Anleitung des mehrfach ausgezeichneten Hip Hop Künstlers „BickMack“ haben die Jugendlichen verschiedene künstlerische Ausdrucksformen wie Rap und Tanz erlernt und so ihre Gedanken zum Alkoholmissbrauch umgesetzt. So trug etwa ein vorgetragenes Lied der Kölner Schüler den Titel „Alkohol hat unsere Freundschaft zerstört“. Auch bei den Tanzvorstellungen wurden die negativen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums mit viel schauspielerischem Talent dargestellt.

Das Projekt ist von der Überzeugung getragen, dass Jugendliche häufig aufgrund familiärer Konflikte und mangelnden Selbstbewusstseins zum Alkohol greifen. Aber auch Leistungsdruck und schulische Probleme sind häufig eine Ursache für übermäßigen Alkoholkonsum.

Schirmherren des Projekts sind die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Nach der Abschlussveranstaltung in Köln soll das Projekt mit mehreren Hip Hop-Seminaren über Köln und Berlin hinaus bekannt gemacht werden.