Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zahl der Pflegezusatzversicherungen in Deutschland ist auf über 3 Millionen gestiegen. Allein in der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung gab es Ende 2014 rund 549.900 Verträge. Das ist ein Plus von 55,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für unsere Gesellschaft ist das eine gute Entwicklung. Denn eine stärkere private Vorsorge ist in der Pflege schon deshalb nötig, weil die Umlagefinanzierung der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung zunehmend an ihre Grenzen stößt. Während derzeit rund 2,6 Millionen Menschen pflegebedürftig sind, werden es 2050 schon 4,5 Millionen sein. Zugleich sinkt die Zahl der Bürger im Erwerbsalter, die das Umlagesystem im Wesentlichen finanzieren, um etwa ein Drittel. Hinzu kommt, dass die Pflegepflichtversicherung ohnehin nur als eine Teilversicherung konzipiert ist, die im Pflegefall nicht alle Kosten decken kann. Die Lücke zwischen den Leistungen der Pflichtversicherung und den Pflegekosten kann schnell über 3.000 Euro monatlich betragen. Deshalb ist eine zusätzliche private Vorsorge für das Alter weiterhin wichtig. Nur so können möglichst viele Menschen aus der Sozialhilfe herausgehalten und damit die jüngeren Generationen entlastet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Volker Leienbach

PFLEGE

Informations-Video: Neue Pflegeberatung im Internet

In einem kurzen Erklärfilm stellt der Verband der Privaten Krankenversicherung sein jüngstes Online-Beratungs-Angebot vor: Auf einem neuen Internetportal können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nach passenden Pflegeanbietern suchen, sich über die Leistungen der Pflegeversicherung informieren und mit anderen Betroffenen austauschen. Kostenlos und unkompliziert.

GESUNDHEITSSYSTEM

Umfrage: Deutsche wollen sich im Krankheitsfall in der Heimat behandeln lassen

Die Mehrheit der Deutschen vertraut dem hiesigen Gesundheitssystem. Im Falle einer ernsthaften Erkrankung im Ausland wollen daher 70 Prozent der Menschen zur Behandlung sofort nach Deutschland zurückkehren.

KRANKENHAUS

„Wir sind auf einem sehr hohen Niveau“

Thomas Reumann ist hauptberuflich Landrat des Landkreises Reutlingen und seit Anfang des Jahres Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Im Interview mit PKV publik spricht er über den Qualitäts- und Vergütungsanspruch der Krankenhäuser, die anstehende Krankenhausreform und die  Bedeutung der Wahlleistungen für die Finanzierung der Kliniken.

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