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Verdopplung in drei Jahren: Betriebliche Krankenversicherung wächst rasant

 

13.06.2019

Zu aktuellen Entwicklungen bei der betrieblichen Kranken­versicherung erklärt Uwe Laue, Vorsitzender des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV):

„Rund 7.700 Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine betrieb­liche Krankenversicherung an (31.12.2018). Das ist eine Ver­dopplung in nur drei Jahren (2015: 3.848 Unternehmen). Mehr als 750.000 Beschäftigte kommen dadurch bereits in den Genuss zu­sätzlicher Gesundheitsleistungen. Und immer mehr Arbeitgeber nutzen sie als erfolgreiches Instrument, um Fachkräfte zu gewin­nen und sie langfristig an die Betriebe zu binden.

Das stark wachsende Interesse an der betrieblichen Kranken­versicherung zeigt, dass Unternehmen und Belegschaften in Eigeninitiative und mit Hilfe der Privaten Krankenversicherung Lösungsmöglichkeiten für eine zusätzliche Absicherung im Krankheitsfall finden können, die Vorteile für alle bieten.

Umso unverständlicher ist es, dass das Bundesfinanzministerium dieser sinnvollen Absicherungsmöglichkeit weiter Steine in den Weg legen will. Denn nach dem Entwurf für das Jahressteu­ergesetz sollen Beiträge des Arbeitgebers zu Leistungen der Zukunftssicherung vom ersten Euro an als steuerpflichtiger „Barlohn“ eingeordnet werden. Damit möchte das Ministerium mehrere Urteile des Bundesfinanzhofs aushebeln, der solche Versicherungen als steuerlich begünstigten „Sachlohn“ ansieht.

Der Steuervorteil soll nach dem Entwurf jedoch weiterhin zum Beispiel für Tankgutscheine gelten. Es ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel, wenn Leistungen zu Gunsten der Gesundheit belastet werden – gleichzeitig aber klimaschädliche Leistungen wie Tankgutscheine steuerlich gefördert werden sollen.“

Informationen und Praxisbeispiele zur betrieblichen Kranken­versicherung finden Sie auf „www.chefsache-gesundheit.de

 

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