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Zahl der Pflege-Zusatzversicherungen steigt weiter deutlich an

30.12.2016

Die private Vorsorge für den Pflegefall gewinnt zunehmend an Bedeutung: In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der privaten Pflege-Zusatzversicherungen beinahe verdoppelt. Von Januar 2015 bis Oktober 2016 verzeichnete die Branche einen Anstieg bei Pflege-Zusatzversicherungen um 180.000 Verträge auf nunmehr 2,66 Millionen, ein Plus von 7,3 Prozent. Der „Pflege-Bahr“, die staatlich geförderte Variante, wuchs im selben Zeitraum von 558.600 auf rund 755.000 Verträge – eine Zuwachsrate von 35,2 Prozent. Insgesamt hatten die Versicherer 3,41 Millionen Pflege-Zusatzversicherungen im Bestand.

Auch nach der aktuellen Pflegereform ist die private, zusätzliche Vorsorge wichtig: Die Pflegestärkungsgesetze sehen zwar deutliche Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen vor. Dennoch deckt die Pflegepflichtversicherung auch in Zukunft nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab. Die Vorsorgelücke kann dann immer noch bei 1000 bis 2000 Euro je nach Pflegegrad liegen.

 

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