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30. Juli ist Welttag gegen Menschenhandel

Gewalt gegen Frauen
 

27.07.2017

Am 30. Juli jährt sich der Welttag gegen Menschenhandel zum vierten Mal. Seit 2014 erinnert dieser Tag an eine besonders schwere Form der Menschenrechtsverletzung. Menschenhandel ist ein lukratives Geschäft, das weltweit auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird. Auch in Deutschland werden immer noch zahlreiche Frauen durch die Androhung und Ausübung von Gewalt oder die Ausnutzung einer Zwangslage zu Prostitution oder Arbeit gezwungen. Dabei ist es häufig schwierig, mit Betroffenen in Kontakt zu treten. Vielen fällt es schwer, sich aus der Zwangslage heraus an Dritte zu wenden.

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erhalten Betroffene von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Zwangsprostitution unkompliziert und niedrigschwellig einen zentralen Zugang zu Rat und Unterstützung. Unter der Telefonnummer 08000 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene und deren Angehörige, Personen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Bei Bedarf werden Dolmetscherinnen in 17 Fremdsprachen zu den telefonischen Beratungsgesprächen hinzugeschaltet.

Die Private Krankenversicherung unterstützt das Angebot des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“.

Mehr zum Thema Menschenhandel und an wen sich betroffene Frauen wenden können

 

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