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Vorsicht vor Spam-Mails und unzulässigen Anrufen

Cold Calls

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02.11.2017

Zurzeit wird verstärkt über unerwünschte Werbe-Anrufe und Spam-Mails berichtet, in denen Anrufer bzw. Absender vorgeben, im Auftrag des Verbandes der Privaten Krankenversicherung zu handeln. Dabei handelt es sich um eine bewusste Täuschung. Mitarbeiter des PKV-Verbandes führen selbstverständlich weder vertriebsorientierten Telefongespräche noch verschicken sie E-Mails, in denen persönliche Daten abgefragt oder Beratungen angeboten werden.

Unseriöse Werbe-Anrufe – so genannte „Cold Calls“ – erfüllen nach Ansicht des PKV-Verbandes den Tatbestand des strafbaren Verhaltens im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (gemäß § 44 Abs. 1 i.V.m. § 43 Abs. 2 Nr. 1, 4 BDSG). Wir raten Betroffenen daher, sich an die zuständige Datenschutzbehörde zu wenden. Für Beschwerden bei den jeweils zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten sind deren Anschriften auf der Homepage der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit zu finden.

Bei der Bundesnetzagentur sind ebenfalls Beschwerden gegen unerlaubte Telefonwerbung möglich.

Oft behaupten diese Werbe-Anrufer, sie könnten zu einem niedrigeren Versicherungsbeitrag verhelfen – gegen Honorar. Privatversicherte, die ihren Beitrag rezuzieren möchten, sollten beachten: Sie haben jederzeit das Recht, in andere Tarife ihres Versicherungsunternehmens zu wechseln – und zwar ohne Beratungskosten und unter Mitnahme ihrer kompletten Alterungsrückstellung. Die meisten PKV-Unternehmen gehen in der Unterstützung der Versicherten bei einem solchen internen Wechsel sogar freiwillig über die gesetzlichen Anforderungen hinaus: www.pkv.de/verband/tarifwechsel-leitlinien-pkv