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Uni Lübeck: Neue Ärzte-Weiterbildung dank Förderung durch die PKV

11.09.2017

Ab dem kommenden Wintersemester können Medizinstudenten an der Universität Lübeck von einem neuen Weiterbildungsangebot profitieren: „Let’s talk about Sex“ heißt die Lehrveranstaltung, welche die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt hat. Ermöglicht wird das durch die finanzielle Förderung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

Die Medizinstudenten erfahren dabei nicht nur Fakten über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen. Sie lernen auch, eigene Vorurteile und Berührungsängste abzubauen, werden sensibilisiert für das Thema und erproben in Rollenspielen anhand von praktischen Beispielen, wie sie die Kommunikation mit Patienten in solch sensiblen Situationen verbessern können.

Für die Prävention dieser Infektionen ist das ein wichtiger Baustein. Denn als Vertrauenspersonen spielen Ärztinnen und Ärzte laut BZgA-Leiterin Dr. Heidrun Thaiss hierbei eine besonders wichtige Rolle.

„Wir freuen uns, dass durch die finanzielle Unterstützung der PKV in den letzten sechs Jahren über 1.700 Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende und medizinische Fachkräfte geschult werden konnten und die PKV damit ein europaweit einmaliges Projekt unterstützen kann“, bilanziert PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach. Nach der Berliner Charité und der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist das Universitätsklinikum in Lübeck die dritte medizinische Fakultät in Deutschland, die das Modul als Pflichtbestandteil in ihre Lehre integriert.