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Umfrage: Deutsche wissen zu wenig über Pflegekosten

13.03.2019

Die Mehrheit der Bundesbürger weiß nicht, dass sie im Pflegefall einen erheblichen Teil der Kosten selbst aufbringen müssen. Das hat eine repräsentative Kantar Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben. 43 Prozent der Befragten ab 18 Jahren unterliegen demnach dem Irrtum, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten für einen Platz im Pflegeheim in voller Höhe übernimmt. 21 Prozent gehen von einem Eigenanteil von unter 1.000 Euro aus - auch sie unterschätzen damit den tatsächlich zu leistenden Betrag deutlich. Denn dieser liegt derzeit im Bundesdurchschnitt bei rund 1.800 Euro, so die Auswertung des Verbands der Privaten Krankenversicherung. In Summe verkennen damit zwei Drittel aller Deutschen die Kosten, die sie im Pflegefall selbst zu tragen hätten.

Dabei werden in Zukunft immer mehr Menschen auf professionelle Pflegeleistungen angewiesen sein. Aktuelle Berechnungen gehen davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von 3,3 Millionen Menschen im Jahr 2017 auf 5 Millionen im Jahr 2045 anwachsen wird (Quelle: Bertelsmann Stiftung). Vor diesem Hintergrund werden Pflegebedürftige in Zukunft immer höhere Beträge aus eigenen Mitteln aufbringen müssen, um ihre Versorgung zu bezahlen. Wer sich und seine Angehörigen vor finanziellen Belastungen im Pflegefall schützen möchte, sollte deshalb privat vorsorgen – mit einer privaten Pflegezusatzversicherung.

 

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