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Erster internationaler Tag für Patientensicherheit

Neue Regeln für Solidargemeinschaften

© @Yuri Arcurs peopleimages.com

 

17.09.2019

Wer sich in einer Arztpraxis oder sogar im Krankenhaus behandeln lässt, bringt dem medizinischen Personal ein hohes Maß an Vertrauen entgegen. Schließlich legen die Patienten ihre Gesundheit und in manchen Fällen sogar ihr Leben in die Hände der behandelnden Ärzte und ihrer Mitarbeiter.

Doch nicht immer kann dieses Vertrauen eingelöst werden. So schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass allein in Ländern mit hohem Einkommen jeder zehnte Patient im Krankenhaus versehentlich zu Schaden komme. Gründe dafür gibt es viele. So können falsche Diagnosen, falsche Medikamente oder auch vermeidbare Infektionen währende der Behandlung die Ursache sein.

Deshalb hat die WHO für den 17. September 2019 erstmals den internationalen Tag der Patientensicherheit ausgerufen. Unter dem Motto „Speak up for patient safety!“  („Mach Dich stark für Patientensicherheit!“) sollen Entscheidungsträger im Gesundheitswesen weltweit ermuntert werden, sich für mehr Patientensicherheit zu engagieren. Gute Kommunikation und eine offene Fehlerkultur seien die Grundvoraussetzungen, um eine funktionierende Sicherheitskultur im Gesundheitssystem zu entwickeln.

Aktionsbündnis für Patientensicherheit

In Deutschland gibt es bereits seit 2015 einen nationalen „Tag der Patientensicherheit“. Ins Leben gerufen hat ihn das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), in dem sich Vertreter aller Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen zusammengeschlossen haben. Gemeinsam wollen sie eine Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, schreibt die APS unter anderem jedes Jahr einen Preis für Patientensicherheit aus. Die Bewerbungsfrist für den Preis 2020 endet am 4. November 2019. Unterstützt wird der Verein von zahlreichen Akteuren im Gesundheitssystem, darunter die gesetzlichen Krankenkassen und auch die Private Krankenversicherung.

 

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