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Internationaler Tag der Hebamme - Wir sagen Danke

05.05.2016

Hebammen spielen eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung. Sie sind nach rechtlicher Vorgabe an allen Geburten im Land beteiligt, beraten künftige Eltern schon während der Schwangerschaft, helfen bei Beschwerden, begleiten die Geburten und unterstützen Frauen dabei, in ihre Rolle als Mutter hineinzuwachsen. Knapp 10.800 Hebammen haben laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2014 in deutschen Krankenhäusern Babys auf die Welt geholfen.

Die Gesellschaft kann ihnen für diesen Einsatz sehr dankbar sein. Auch der Verband der Privaten Krankenversicherung bedankt sich im Rahmen seiner Informationskampagne „Für unsere Gesundheit“ ausdrücklich für die wichtige Arbeit der Hebammen. In den Internet-Videos zur Kampagne kommt als eine unserer Botschafterinnen aus dem Gesundheitswesen auch Linda aus Bayern zu Wort, die von ihrer Arbeit als freiberufliche Geburtshelferin berichtet.

 
Der PKV-Verband dankt Hebamme Linda in seiner Kampagne für ihren Einsatz

© PKV-Verband

 

Ein wichtiges Thema für Linda sind dabei nicht nur die vielen schönen Momente und die große Dankbarkeit bei den jungen Eltern – „manchmal werde ich umarmt und geküsst“, erzählt sie – sondern auch ihre wirtschaftliche Lage.

„Wir Hebammen können sehr, sehr glücklich sein, dass wir das duale Versicherungssystem haben“, berichtet Linda mit Blick auf das Miteinander von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung. Denn wenn es keine Private Krankenversicherung gäbe, hätte sie nach eigenen Angaben vielleicht schon längst aufhören müssen zu arbeiten.

Das liegt daran, dass die Private Krankenversicherung die Leistungen der Hebammen deutlich besser vergütet als die gesetzlichen Krankenkassen. Nach einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) erhalten freie Hebammen von der Privaten Krankenversicherung im Schnitt fast doppelt so viel Honorar wie bei der Versorgung gesetzlich versicherter Mütter. Wären die privat versicherten Mütter alle gesetzlich versichert, würden den Hebammen insgesamt rund 37 Millionen Euro im Jahr fehlen.