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Privatversicherte für Heilmittelerbringer immer wichtiger

18.04.2016

Die wirtschaftliche Bedeutung der Privatpatienten für die Heilmittelerbringer nimmt zu. Nach einer aktuellen Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) hat die Behandlung von Privatversicherten den Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen im Jahr 2014 einen Mehrumsatz von 953 Millionen Euro beschert. Das waren 1,8 Prozent mehr als 2013.

Rein rechnerisch profitiert damit jede Heilmittelpraxis im Umfang von durchschnittlich 14.300 Euro jährlich von der PKV. Im Jahr 2013 waren es noch 13.300 Euro. Der Mehrumsatz lässt sich vor allem durch die Systemunterschiede zwischen PKV und GKV erklären, die in der Heilmittelversorgung besonders deutlich zum Tragen kommen. Leistungsausschlüsse und -einschränkungen, Richtgrößen sowie die Möglichkeit eines Regresses führen in der GKV zur Rationierung der Heilmittelversorgung und drücken damit die Ausgaben. Zur Studie