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Syphilis, Tripper und Co. – viele wissen zu wenig über sexuell übertragbare Infektionen

04.09.2014

Bei sexuell übertragbaren Krankheiten denken viele an HIV und Aids. Doch die wenigsten wüssten, was z.B. Syphilis-Erreger, Chlamydien und Gonorrhö seien, erklärt Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute in der Ärzte Zeitung.

Während die HIV-Neuinfektionen mit rund 3.000 Fällen pro Jahr eher gering sind, nimmt die Zahl der anderen sexuellen Erkrankrungen stetig zu: Allein 5.017 Syphilis-Fälle wurden dem Robert-Koch-Institut für das Jahr 2013 gemeldet. Das ist ein Anstieg um 35 Prozent in nur zwei Jahren. Die BZgA informiert deshalb mit der von der PKV geförderten Kampagne mach’s mit seit einigen Jahren nicht nur zu HIV und AIDS, sondern auch über weitere sexuell übertragbare Infektionen (sogenannte STI).

Auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit, Norbert Brockmeyer, sieht in der HIV-Prävention in Deutschland deutliche Erfolge: „Dass Aufklärung und Prävention von Infektionskrankheiten erfolgreich sein kann, hat der Umgang mit der HIV-Epidemie in Deutschland gezeigt.“ Deutschland habe die wenigsten Neuinfektionen weltweit, weil die wesentlichen Prinzipien von Entstigmatisierung, Fürsorge und Annahme, Liberalität und zivilgesellschaftlichen Rechten durchgesetzt und befolgt worden seien. Bei den weiteren sexuell übertragbaren Infektionen sieht Brockmeyer hingegen Nachholbedarf.


P.S.: Ist da was? Machen Sie den Test anlässlich des heutigen Welttags der sexuellen Gesundheit: www.machsmit.de/gecheckt

 

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