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PKV-Umfrage: Deutsche sind beim Impfen zu nachlässig

25.04.2016

Viele Menschen in Deutschland vernachlässigen ihren Impfschutz: Nur 43 Prozent überprüfen regelmäßig, ob sie ihre Impfungen auffrischen müssen. Bei den Unter-35-Jährigen ist es sogar nur jeder Dritte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag des PKV-Verbandes.

„Viele Deutsche sehen das Thema Impfung leider zu lässig, das gilt vor allem bei jüngeren Leuten“, warnt daher PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach. „Dagegen hilft nur beharrliche Aufklärung – wie jetzt in der Europäischen Impfwoche.“ Bei Masern und Röteln wüssten beispielsweise bis zu 14 Prozent aller Befragten nicht einmal, ob sie überhaupt geimpft sind.

Unter dem Motto "Impflücken schließen“ versucht die aktuelle 10. Europäische Impfwoche seit dem 20. April, die Bevölkerung für die Bedeutung des Impfens zu sensibilisieren. Denn jede einzelne Impfung kann nicht nur den Ausbruch einer Krankheit mit möglicherweise schwerem Verlauf verhüten und damit den Schutz von Menschenleben sichern. Impfungen tragen auch dazu bei, unnötige Folgekosten für das Gesundheitswesen zu vermeiden.

Für eine effektive Vorsorge kommt es neben der grundsätzlichen Bereitschaft zum Impfen auch auf die regelmäßige Auffrischung des erworbenen Schutzes an. Neben den deutlichen Unterschieden zwischen Jung und Alt zeigt die Umfrage hier auch ein leichtes Ost-West-Gefälle: Nur 41 Prozent der Menschen in den alten Bundesländern überprüfen regelmäßig, ob sie Impfungen auffrischen müssen. Im Osten macht dies dagegen jeder Zweite.

Ausführliche Informationen zur Europäischen Impfwoche und rund ums Thema Impfen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).